Vor vier Jahren schloss sich Wolff dem -Rennstall als Testpilotin an. Sie durfte an Testfahrten und auch an Freitagstrainings teilnehmen. Ihr Traum, einen Grand Prix zu bestreiten, konnte sie sich aber nicht erfüllen. "Dabei kam ich ihm so nahe und habe hart dafür gekämpft", erklärte Wolff.
Beim diesjährigen Saisonstart wurde der ehemaligen DTM-Pilotin aber schmerzhaft vor Augen geführt, dass sie von einem Renneinsatz weit entfernt ist. Als sich und ein Ausfall für das folgende Rennen drohte wurde kurzerhand Adrian Sutil als Ersatzpilot verpflichtet. Ein grober Rückschlag für die hohen Ambitionen der Ehefrau von Mercedes Motorsportchef Toto Wolff.
Wolff will jetzt Pilotinnen fordern
"Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es Zeit ist weiterzuschauen und neue Herausforderungen zu suchen. Als Sportlerin ist es immer schwierig zu erkennen wann man aufhören soll, aber für mich geht diese Reise nun zu Ende", so Wolff.
Sie beklagt, dass Frauen noch auf längere Sicht keine Chance in der Formel 1 bekommen werden. "Es gibt nicht genug Mädchen, die zum Kartfahren beginnen, und auch keine Vorbilder." Sie wolle nun Frauen helfen den Traum zu verwirklichen, der ihr verwehrt blieb.