Sport

Suttner im Interview: "Hesselink kocht nur mit Wasser"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:04

Markus Suttner sagt Rapid vor dem 294. Wiener Derby (Sonntag, 16 Uhr) im Heute.at-Interview den Kampf an. Der 23-jährige Außenverteidiger spricht zudem offen über die Mini-Krise bei den Violetten.

Heute.at: "Am Sonntag steigt das Wiener Derby im Hanappi-Stadion. Was habt ihr euch vorgenommen?"

Markus Suttner: "Nach den Rückschlägen in den letzten Wochen wollen wir uns wieder rehabilitieren. Wir wollen auswärts bei Rapid zumindest einen Punkt holen. Am liebsten würden wir natürlich gewinnen, denn der letzte Auswärtssieg ist schon ein paar Jahre her. Deswegen wirds langsam wieder Zeit."

Heute.at: "Sind die vielen Verletzungen der einzige Grund, warum die Ergebnisse in letzter Zeit nicht so gepasst haben?"

Suttner: "Das hat es uns sicher nicht leicht gemacht. Es waren doch fünf Stammspieler, die auch in der letzten Saison dabei waren, verletzt. Vor allem die Ausfälle der Kreativspieler Acimovic und Junuzovic haben uns hart getroffen. Dann sind uns einen Tag vor dem Match gegen Wacker auch noch Baumgartlinger und Margreitter ausgefallen. Wir dürfen das nicht als Ausrede verwenden. Aber das waren sicherlich Gründe dafür, dass unser Spiel ein bisschen ins Stocken geraten ist. Wir hoffen, dass vor dem Derby einige Verletzte zurückkehren, und wir gegen Rapid besser spielen werden."

Heute.at: "Und dass hinten wieder die Null steht. Das war ja letzte Saison noch euer Markenzeichen."

Suttner: "Heuer haben wir schon viele Abwehrformationen gehabt. Wir haben nie mehrere Matches hintereinander mit derselben Abwehr spielen können. Jetzt hoffen wir, dass sich das jetzt wieder stabilisieren wird und wir wieder zu Null spielen."

Heute.at: "Gegen Rapid könnte das schwer werden, denn die Grün-Weißen haben vor kurzem noch mit Jan Vennegoor of Hesselink einen Top-Star verpflichtet."

Suttner: "Top-Star?! Er spielt auch nur in Österreich. Es haben schon andere gute Spieler gegen uns gespielt. Hesselink kocht auch nur mit Wasser. Wir werden versuchen, ihn zu bekämpfen."

Markus Miksch

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