Der SV Essling gewann die Wahl auf Heute.at zum beliebtesten Unterhausklubs Wiens. Die Donaustädter dürfen sich nun auf ein Training mit Frenkie Schinkels freuen.
Der SV Essling gewann die Wahl auf "Heute.at" zum beliebtesten Unterhausklubs Wiens. Die Donaustädter dürfen sich nun auf ein Training mit Frenkie Schinkels freuen.
Mit 62,85 Prozent der Stimmen gelang dem SV Essling ein wahrer Erdrutschsieg. Rund 29.000 Mal wurde auf den Klub aus der Oberliga B (5. Liga) geklickt. Dort spielen die Mannen von der Kirschenallee in dieser Saison gegen den Abstieg. Neun Punkte ist Essling vor dem Start der Frühjahrssaison vom Abstiegsplatz entfernt.
Von 1996 bis 2006 war man noch Stammgast in der Wiener Liga. Das größte Highlight in der 82-jährigen Vereinsgeschichte war aber 1994 das Cup-Spiel gegen die Wiener Austria, auch wenn es mit einer 0:5-Schlappe endete. Nach dem Abstieg in die Oberliga verfielen die Esslinger aber ins Mittelmaß. Zuletzt ging es aber wieder bergauf, 2011 wurden die Donaustädter sogar Dritter.
"Großartiges Erlebnis für unsere jungen Spieler"
In diesem Jahr läuft es für den Klub wieder weniger gut. Nach nur vier Siegen in 15 Partien überwinterten die Esslinger auf dem 12. Tabellenplatz. Da kommt das Training mit Frenkie Schinkels genau richtig, um im Frühjahr wieder durchzustarten. "Wir freuen uns schon sehr", meinte Essling-Trainer Christian Kinauer im Gespräch mit "Heute.at"
Nachdem die Esslinger sich für das Finale der Wahl qualifiziert hatten, setzte der Verein alle Hebel in Bewegung. "Wir haben auch unsere Jugendmannschaften gebeten, uns bei der Wahl zu unterstützen. Über Facebook hat sich das sehr schnell herumgesprochen und auch viele Freunde der Spieler haben mitgestimmt", so Kinauer. "Wir wollten unbedingt gewinnen. Gerade für unsere jungen Spieler wird es ein großartiges Erlebnis."
Esslinger setzen auf Jugend
Der Jugend haben die Donaustädter nicht nur den Sieg bei der Wahl zu verdanken. Vor der Saison erfolgte der große Umbruch innerhalb der Kampfmannschaft. "Wir setzen nur noch auf unseren eigenen Nachwuchs, stellen mit einem Altersschnitt von 20,7 Jahren eines der jüngsten Teams der Liga", erklärte der Trainer. Deshalb hat man auch gerechnet, dass in diesem Jahr ein Spitzenplatz nur schwer zu erreichen sein wird.
"Wir haben einen Plan für mehrere Jahre aufgestellt. In drei bis vier Jahren wollen wir wieder oben mitspielen", sagte Kinauer. "Ich gehe davon aus, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden. Im Frühjahr hätten wir uns den einen oder anderen Punkt mehr noch verdient. Uns fehlt noch die Routine, aber wir haben viele Spieler mit sehr großem Potential."
Das genaue Wahlergebnis