SV Grödig trauert trotz Aufstieg dem Sieg nach

Bild: GEPA pictures/ Felix Roittner

Europacup-Debütant SV Grödig findet Gefallen daran, alle drei Tage ein Pflichtspiel auszutragen. Die Salzburger träumen trotz des Warnschusses durch eine 1:2-Heimniederlage gegen Cukaricki Belgrad davon, in der Qualifikation für die Fußball-Europa-League noch eine Runde weiter vorzudringen. Nächster Gegner des Bundesliga-Dritten der Vorsaison ist der moldawische Cupsieger Zimbru Chisinau.

davon, in der Qualifikation für die Fußball-Europa-League noch eine Runde weiter vorzudringen. Nächster Gegner des Bundesliga-Dritten der Vorsaison ist der moldawische Cupsieger Zimbru Chisinau.

Das Hinspiel geht bereits am Donnerstag über die Bühne - erneut in der Red Bull Arena von Ligakonkurrent Salzburg, in der Grödig mangels Tauglichkeit des eigenen Stadions seine Europacup-Heimspiele austrägt. Eine Woche später geht es zur Entscheidung nach Moldawien. "Die Chancen stehen 50:50", meinte Grödig-Manager Christian Haas, der Zimbru beim Zweitrunden-Rückspiel gegen ZSKA Sofia von einem Scout beobachten ließ.

mitgenommen. Nach schwacher zweiter Hälfte setzte es in Salzburg dennoch die erste Pflichtspielniederlage der Saison.

Baur peilt Play-off an

Neo-Trainer Michael Baur sah in dieser auch einen "guten Lernprozess" für sein Team. "Wir haben gesehen, dass wir zwei gute Spiele brauchen werden, wenn wir in die nächste Runde wollen", sagte der Ex-Internationale. "Es wird im ersten Spiel nicht immer so ein klares Ergebnis geben. Wenn wir zwei gute Spiele machen, können wir es aber auch noch in die nächste Runde schaffen." Es wäre die vierte und letzte, in der es bereits um den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase geht.

So weit denkt man in Grödig noch nicht voraus. Am Sonntag (16.30 Uhr/live ORF eins) geht es in der Liga im eigenen Das.Goldberg Stadion gegen Sturm Graz. "Wir müssen vor allem regenerieren, um wieder neue Kräfte zu sammeln", erklärte Baur nach der ersten Niederlage seiner Amtszeit. "Ich bin überzeugt, dass wir am Sonntag wieder eine ganz eine andere Mannschaft auf dem Platz sehen werden."

Trauer um vergebenen Sieg

Der vergebenen Chance, bei der Europacup-Heimpremiere nach Führung einen Sieg einzufahren, trauerte Baur dennoch nach. "In der Europa League geht es natürlich auch um das Ergebnis", sagte der 45-Jährige. "Als Trainer will man jedes Spiel gewinnen." Die nächste Chance auf seinen ersten internationalen Heimsieg als Chefcoach bietet sich bereits vier Tage nach dem Sturm-Spiel gegen den Vierten der moldawischen Liga. Torschütze Maximilian Karner: "Die Doppelbelastung ist etwas Schönes."

APA

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