System am Limit – heuer schon über 56.000 Asylanträge

Laut Innenministerium werden immer mehr Anträge von Menschen gestellt, die aus wirtschaftlichen Gründen flüchten und damit keine Chance auf Asyl hätten.
Laut Innenministerium werden immer mehr Anträge von Menschen gestellt, die aus wirtschaftlichen Gründen flüchten und damit keine Chance auf Asyl hätten.Bild: Franz Neumayr, picturedesk.com
In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in Österreich mehr als 56.000 Asylanträge gestellt. Das ist eine Steigerung um 195 Prozent.

Bis August 2022 wurden in Österreich 56.149 Asylanträge gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das laut Innenministerium ein Plus von 195 Prozent. Gleichzeitig gibt es mit 31.500 Fällen einen Rekord an abgelehnten Anträgen. Bundesquartiere wie das größte Erstaufnahmelager  in Traiskirchen sind mittlerweile heillos überfüllt, "Heute" berichtete.

Wie das Innenministerium mitteilt, werden immer mehr Anträge von Menschen gestellt, die aus wirtschaftlichen Gründen flüchten und damit keine Chance auf Asyl hätten.

Meiste Anträge von Personen aus Indien

Die stärkste Gruppe im August waren wie schon im Juli etwa Personen aus Indien. Keinem einzigen Inder wurde allerdings Asyl gewährt. In den vergangenen Jahren lagen Syrer und Afghanen stets an vorderster Stelle.

Knapp 70 Prozent der Verfahren werden in erster Instanz innerhalb von 72 Stunden entschieden, die durchschnittliche Dauer beträgt derzeit 25 Tage.

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