Nach seiner letzten Niederlage vor dem High Court in London wird Prinz Harry nun mit neuen Behauptungen konfrontiert. Die britische Journalistin Charlotte Griffiths erzählte ausführlich in der "Daily Mail" von einem gemeinsamen Wochenende mit dem Herzog von Sussex im Jahr 2011.
Laut Griffiths traf sie sich zum ersten Mal mit Harry auf einem Landsitz in der englischen Grafschaft Hampshire. Der Prinz wollte dort ihr Vertrauen auf eine merkwürdige Art und Weise testen. Er habe ihr eine "kleine weiße Tablette auf Zunge gelegt und gesagt: 'Jetzt kann ich dir vertrauen!'"
Eigenen Angaben zufolge habe sie die Tablette heimlich sofort wieder ausgespuckt und in einer Serviette versteckt. Sie gehe davon aus, dass es sich "fast sicher um Paracetamol und nicht um etwas Unheimlicheres" handelte. Dazu gibt es zurzeit weder eine unabhängige Bestätigung noch eine Stellungnahme des Prinzen.
Laut der Journalistin habe der Herzog von Sussex vor Gericht erklärt, sie nur einmal 2011 getroffen und danach den Kontakt beendet zu haben. Sie widerspricht: "Das Problem für Harry ist, dass das schlicht nicht stimmt. Tatsächlich haben wir uns mehr als einmal getroffen". Nach dem Treffen hatten die beiden anscheinend noch längere Zeit Kontakt. Er habe ihr sogar unter dem Namen "Spike Wells" eine Freundschaftsanfrage auf Facebook geschickt.
Doch das war noch nicht alles. Später soll er ihr noch weitere Nachrichten geschickt haben. In einer davon schrieb er: "Seit unserem letzten Treffen war ich wirklich sehr beschäftigt, aber im Februar will ich wieder mehr unter Leute kommen. Dann solltest du besser da sein.“
Außerdem erzählt Griffiths von einer Begegnung während eines Filmabends. Der Prinz habe sie zu ihm unter die Decke gesetzt und den Arm um sie gelegt. Romantisch fand sie diese Situation jedoch nicht. Sie habe sich lediglich ein bisschen unwohl gefühlt.