Yachten und Luxus-Autos

Tate-Brüder sollen Fans jahrelang getäuscht haben

Andrew und Tristan Tate sollen ihre Supercars und die Yacht nur geliehen haben – das zeigen Gerichtsdokumente im Auslieferungsverfahren.
Heute Entertainment
25.08.2026, 12:26
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Der Luxus, mit dem Andrew und Tristan Tate seit Jahren auf Social Media prahlen, war offenbar zumindest teilweise nur geliehen. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die am vergangenen Freitag im laufenden Auslieferungsverfahren eingereicht wurden.

Demnach gehörten mehrere Superautos, die aus den Videos der Brüder bekannt sind, gar nicht ihnen – sondern waren schlicht gemietet. Genannt werden ein Aston Martin im Wert von rund 1,8 Millionen Euro sowie zwei Bugattis im Wert von 4,2 beziehungsweise 5,9 Millionen Euro.

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Wie LADbible berichtet, soll auch die Yacht, die angeblich 42 Millionen Euro gekostet haben soll, nie ihr Eigentum gewesen sein. Die beiden wurden lediglich dafür bezahlt, das Schiff auf ihren Kanälen zu bewerben.

Anwälte wollen Fluchtgefahr widerlegen

Mit diesen Angaben verfolgen die Anwälte der Brüder ein klares Ziel: Sie wollen belegen, dass ihre Mandanten weder über den zur Schau gestellten extremen Reichtum noch über den daraus abgeleiteten Einfluss verfügen – und deshalb nicht als fluchtgefährdet eingestuft werden können.

In den Dokumenten heißt es zur Strategie hinter dem Luxusimage: "Die Tates betreiben mehrere Unternehmen, in denen sie Männern beibringen, wie man Geld verdient. Es liegt in ihrem Interesse, sich in den sozialen Medien als superreich darzustellen."

So präsentierte sich Andrew Tate auf Instagram.
Instagram

Schwere Vorwürfe gegen die Brüder

Hinter dem Streit um die Auslieferung stehen schwere Vorwürfe der britischen Justiz. Mittlerweile kommen insgesamt 42 Anklagepunkte gegen Andrew und 17 gegen Tristan zusammen. Dazu zählen unter anderem Vergewaltigung, Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Körperverletzung.

Andrew werden zusätzlich Delikte im Zusammenhang mit Missbrauchsdarstellungen von Kindern vorgeworfen. Die britische Staatsanwaltschaft spricht von insgesamt sieben mutmaßlichen Opfern. Die Brüder weisen sämtliche Anschuldigungen zurück.

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