Wer seine Bankgeschäfte bei der DolomitenBank Osttirol-Westkärnten bisher mit einem SMS-Code bestätigt hat, muss sich vorerst umstellen. Wegen vermehrter betrügerischer Aktivitäten hat das Geldinstitut sämtliche mTAN-Verfahren vorsorglich gesperrt.
Betroffen ist damit jenes Verfahren, bei dem Kunden einen TAN-Code per SMS erhalten, um sich einzuloggen oder einen Zahlungsauftrag freizugeben.
Die Sicherheitsmaßnahme hat für betroffene Kunden direkte Auswirkungen auf das Online-Banking.
"Dadurch sind derzeit weder der Log-in ins DolomitenBanking noch Freigaben von Zahlungsaufträgen mittels SMS-TAN möglich", informiert die Bank.
Wer noch kein anderes Freigabeverfahren eingerichtet hat, kann Überweisungen derzeit nur in einer Geschäftsstelle erledigen. Bei der Umstellung auf eine Alternative bietet die Bank Unterstützung an. Kunden sollen sich dafür an ihren jeweiligen Kundenbetreuer wenden.
Besonders hellhörig sollten Kunden werden, wenn sie trotz der Sperre plötzlich einen TAN-Code per SMS erhalten. In diesem Fall sollen sie nach Angaben der Bank umgehend ihren Kundenbetreuer kontaktieren.
Wie lange das mTAN-Verfahren deaktiviert bleibt, ist derzeit offen. Aus den aktuellen Informationen der DolomitenBank geht kein Zeitpunkt für die Aufhebung der Sperre hervor.
Bis dahin gilt für Kunden, die ausschließlich SMS-TAN nutzen: Für Überweisungen bleibt ohne alternatives Freigabeverfahren nur der Weg in die Geschäftsstelle.