Über das Vermögen der Klagenfurter Werbeagentur Skyblue GmbH wurde am Donnerstag (20. August) ein Konkursverfahren am Landesgericht eröffnet.
Grund dafür ist die geforderte Rückzahlung einer Corona-Förderung, die das Unternehmen finanziell nicht stemmen konnte.
Laut dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) war die auf Social Media-Auftritte spezialisierte Werbeagentur seit rund zwei Jahren nicht mehr operativ tätig. Ein reguläres Liquidationsverfahren zur Löschung der Firma scheiterte jedoch an einer Forderung der Austria Wirtschaftsservice GesmbH.
Außergerichtliche Lösungsversuche, wie das Angebot einer Abschlagszahlung, blieben erfolglos. "Der Gang ins Insolvenzverfahren ist somit für die Schuldnerin alternativlos", so der AKV in einer Aussendung.
Mit den weiteren Gläubigern wären Lösungen jedenfalls erzielbar und der Gang ins Insolvenzverfahren nicht notwendig gewesen.
Von der Insolvenz sind sieben Gläubiger betroffen, jedoch keine Dienstnehmer. Die Passiva belaufen sich auf rund 140.000 Euro. Aktiva sind laut Antrag keine vorhanden.
Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 28. September beim Landesgericht anmelden.