Teamchef Koller: "Zurück ist immer ein Scheiß-Weg"

Bild: GEPA pictures

Nach der WM-Quali-Pleite in Belgrad stellen sich die ÖFB-Kicker und Teamchef Marcel Koller bei einer Pressekonferenz am Montag der Öffentlichkeit. Gesprochen wurde über das verlorene Spiel am Sonntag gegen Serbien, die möglichen Probleme die nun im Team aufkommen und wie man diese lösen möchte.

Nach der bei einer Pressekonferenz am Montag den Medien. Gesprochen wurde über das verlorene Spiel am Sonntag gegen Serbien, die möglichen Probleme die im Team aufkommen und wie man diese lösen möchte. 

Man hat sich nach den ersten Spielen in der WM-Qualifikation zunächst etwas mehr Punkte erwartet. Gründe für die Niederlage in Serbien wurden klar gemacht, die Kompaktheit in der Defensive war mit Sicherheit ein Hauptgrund für die liegengelassenen Punkte in Belgrad.

Teamchef Marcel Koller sprach Dinge, die die Mannschaft nicht gut gemacht hat, klar an: "In der ersten Halbzeit haben wir in der Defensive einiges falsch gemacht. Wir sind zu wenig kompakt gestanden. Auch in der Vorwärtsbewegung passierten uns Fehler im Ballbesitz. Die Serben haben dies mit ihrer Klasse perfekt ausgenutzt, da waren wir zu wenig gut organisiert."

Auf die Frage eines Journalisten, warum die Spieler die wichtigen Wege nach hinten nicht gemacht haben, antwortete Koller klar: "Die Serben haben beim Umschalten von der Offensive in die Defensive schneller reagiert als wir. Das passiert alles zuerst im Kopf und zurück ist halt immer ein scheiß Weg. Es ist immer schöner mit dem Ball zu spielen und Kunststücke zu zeigen als nach hinten zu gehen."

Es gab aber auch positive Aspekte in diesem Match, denn nach vorne hatten die ÖFB-Kicker gute Möglichkeiten Tore zu erzielen. "Leider wurden diese Chancen nicht genutzt, das haben die Serben deutlich besser gemacht und waren effizienter, aber ein Unentschieden wäre sicher gerechtfertigt", so ÖFB-Teamchef Koller.

Blick in die Zukunft

Für das nächste Spiel der ÖFB-Elf gegen Irland sind bereits 44.000 Katen weg. Der Druck auf das Team wird bei dem Match groß sein, vor allem weil der Gegner ein sehr unangenehmer sein wird. Teamchef Koller möchte mit den Spielern sprechen, ihnen ins Bewusstsein reden, dass genau diese Meter nach hinten notwendig sind, um erfolgreich zu sein. 
 

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