Trotz Sieges über Deutsche

Teamchef schmeißt nach enttäuschendem WM-Aus hin

Ecuador schied mit dem 0:2 gegen Mexiko im WM-Sechzehntelfinale aus. Kurz nach dem Sieg über Deutschland schmeißt jetzt Teamchef Beccacece hin.
Sport Heute
01.07.2026, 09:02
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Sebastian Beccacece hat nach dem WM-Aus mit Ecuador seinen Abschied als Fußball-Nationaltrainer der Südamerikaner bestätigt. "Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden", sagte der 45-Jährige nach dem 0:2 (0:2) im WM-Sechzehntelfinale gegen Co-Gastgeber Mexiko. Auch der überraschende Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland (2:1) half dem Argentinier nicht mehr.

Die Deutschen schieden dann ebenfalls im Sechzehntelfinale aus, mussten sich Außenseiter Paraguay im Elfmeterschießen geschlagen geben. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist noch im Amt – es wird aber heftig über seine Position diskutiert.

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Beccaceces Vertrag lief bis zur WM und wird wie erwartet nun nicht verlängert. "Wir haben es nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen - nämlich die beste WM in der Geschichte Ecuadors zu spielen", sagte er.

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In der Mannschaft soll es zuletzt Widerstand gegen ihn gegeben haben. Beim Aus gegen Mexiko hatte Abwehrspieler Piero Hincapié dem Coach nach seiner Roten Karte den Handschlag verweigert - ob aus Frust oder aus Abneigung, blieb zunächst unklar.

Beccacece hatte Ecuador im August 2024 übernommen. Noch vor Uruguay, Kolumbien und Brasilien hatte sich sein Team den zweiten Platz in der WM-Qualifikation gesichert - dank elf Spielen ohne Niederlage in Folge. Highlight war der 1:0-Sieg über den amtierenden Weltmeister aus Becacceces Heimatland zum Abschluss.

Bei der WM war Ecuador mit einem 0:1 gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) und einem 0:0 gegen Curacao gestartet, ehe der Sieg gegen Deutschland doch noch den Einzug ins Sechzehntelfinale brachte. Beccaceces wilder Jubel danach, als er die Tribüne hochkletterte, um mit seiner Frau Patricia und den beiden Töchtern zu feiern, hatte international für Aufsehen gesorgt.

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