"Wie blöd kann man sein"

Teenie (15) brach in Auto ein, fuhr damit in die Schule

Eine Spur der Verwüstung zogen Schulschwänzer aus Wien durch Niederösterreich: Wegen Dutzenden Diebstählen standen sie nun vor Gericht.
Christian Tomsits
18.08.2026, 05:30
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Wegen 59 Delikten "quer durchs Strafgesetzbuch" saßen fünf Jugendliche am Montag in Reih und Glied am Landl. Raub, Einbruchsdiebstähle und Körperverletzungen warf ihnen die Anlage vor, den 15-jährigen Schulschwänzern drohen Haftstrafen.

Laut Staatsanwaltschaft fuhr die Gruppe mit dem Zug nach Amstetten, Neulengbach, Marchegg, Bruck an der Leitha oder Mödling. Vor Ort wurde bei geparkten Autos nachgeschaut, ob sie offen waren – oder gleich mit Nothämmern die Seitenscheiben eingeschlagen. Mitgenommen wurden Münzen, Geldbörsen und Bankkarten, mit denen Snacks oder Zigaretten gekauft wurden.

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Fand man einen Ersatzschlüssel, ging es auf vier Rädern weiter. Ein Rumäne (15) soll tagelang mit einem Skoda durch Wien gefahren sein, filmte sich dabei. "Wie dumm kann man sein", fragte die Richterin, da er mit dem Auto auch in die Schule kurvte. Beim bewaffneten Raub und der Bedrohung eines Kripo-Beamten ("Ich schieß dir in den Kopf") hörte der Spaß auf. Ein Mitläufer kassierte drei Monate bedingt – der Rest wurde vertagt. Die Unschuldsvermutung gilt

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