Sport

Teil 6: "Violettes Blut fließt nicht in meinen Adern"

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:08

Die nackte Wahrheit! Frenkie Schinkels schildert seinen Weg vom Rotterdamer Hafenjungen zum Meistertrainer und TV-Liebling. "Heute" bringt Auszüge daraus. Teil 6: "Violettes Blut fließt nicht in meinen Adern".

Die nackte Wahrheit! Frenkie Schinkels schildert seinen Weg vom Rotterdamer Hafenjungen zum Meistertrainer und TV-Liebling. "Heute" bringt Auszüge daraus. Teil 6: "Violettes Blut fließt nicht in meinen Adern".

Ich war als Spieler und Trainer bei der Austria, fühle mich heute aber nicht als Violetter. Als Aktiver war Andi Ogris mein bester Kumpel. Beim Schmäh konnte ich mit ihm mithalten, bei der Ausdauer nicht. "Ogerl" war auf dem Platz ein Viech und beim Fortgehen auch. Bars und Puffs, das war unser Revier. Als Trainer war ich mit der Austria zweimal Cupsieger und einmal Meister.

Meine Erfolge wurden vom Verein und den Fans zu wenig gewürdigt. Die Austria ist ein Traditionsverein, vor dem ich Respekt habe. Trotzdem: Wenn man mich heute ansticht, fließt kein violettes Blut aus meinen Adern. Diese Beziehung ist aber nicht einseitig. Die Klubverantwortlichen denken ähnlich. Ich hatte Erfolg bei der Austria, wurde aber nie in den Klub der Legenden aufgenommen. In Österreich habe ich als Fußball-Liebhaber mehrere Sympathie-Vereine, darunter Rapid Wien und Sturm Graz.

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