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Telefon-Verbot im McDrive – Wienerin bekommt Ärger

In einer burgenländischen McDonald's-Filiale wurde eine Wienerin (26) von der Mitarbeiterin angeschnauzt. Der Grund: Sie telefonierte im McDrive. 

Maxim Zdziarski
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Trauriges Erlebnis für eine Wienerin bei McDonald's.
Trauriges Erlebnis für eine Wienerin bei McDonald's.
Leserreporter

Am Mittwochabend beschloss eine 26-jährige Wienerin, sich nach einem langem Arbeitstag bei McDonald's ihren Lieblingsburger zu gönnen. Bevor es also nach Hause ging, steuerte sie den McDrive in Eisenstadt an, um sich den heißersehnten Big Mac zu bestellen. Kurz vor dem Schalter klingelte aber plötzlich das Telefon.

"Das Handy war ohnehin mit der Freisprechanlage verbunden, also hob ich ab. Als ich dann bestellen wollte, wurde ich von der Mitarbeiterin frech angeschnauzt, es würde hier absolutes Telefonverbot herrschen", erzählt die erboste Wienerin im "Heute"-Talk. Völlig perplex unterbrach sie also ihr Gespräch und führte die Essensbestellung fort. Mit gemischten Gefühlen ging es dann doch noch in den wohlverdienten Feierabend. Bleibt nur zu hoffen, dass der Big Mac und die Pommes das traurige Erlebnis vergessen lassen. 

Gibt es wirklich ein Telefonverbot bei McDonald's?

"Heute" fragte bei McDonald's-Sprecher Wilhelm Baldia nach, was es mit dem kuriosen Telefonverbot auf sich hat. Obwohl im besagten McDrive entsprechende Schilder angebracht sind, gibt es kein derartiges Verbot. "Unsere Kunden können immer und überall telefonieren, auch während des Bestellens im Auto. Wir entschuldigen uns, falls es hier zu einem Missverständnis oder Fehler gekommen ist", so Baldia gegenüber "Heute". 

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