Lautes Telefonieren, Musik ohne Kopfhörer – in den Wiener Öffis gibt es so einige Störfaktoren. Dem Lärm sagen die Wiener Linien nun den Kampf an. Ab März soll eine Bewusstseinskampagne starten, die die Fahrgäste zu mehr Rücksichtnahme auffordert.
Security-Mitarbeiter sollen künftig verstärkt kontrollieren und bei Bedarf einschreiten. In einem weiteren Schritt sind Strafen nicht ausgeschlossen.
Grundlage für diese Maßnahme bietet nämlich die Hausordnung der Wiener Linien. Dort heißt es bereits jetzt klipp und klar: "Jedes Verhalten, das die ruhige Privatsphäre anderer Menschen nachhaltig stört oder ein pietätloses Verhalten darstellt", ist untersagt. Laut telefonieren, Musik hören oder Videos schauen ohne Kopfhörer ist nicht gestattet.
Bei einem Verstoß droht eine Strafzahlung in der Höhe von 50 Euro. "Zunächst weisen unsere Kolleg*innen unsere Fahrgäste aber auf die Einhaltung der Beförderungsbedingungen hin", betonen die Wiener Linien.
Abgesehen vom Lärmen und Musizieren ist in den Wiener Öffis noch andere Dinge nicht erlaubt.
Bei verursachten Schäden werden übrigens nicht bloß 50 Euro, sondern die tatsächlichen Kosten verrechnet.