Tennis-Krimi Melzer gegen Tsonga unterbrochen

Bild: EPA

Jürgen Melzer hat sein Erstrundenspiel gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga am Montag im Tennis-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon nicht zu Ende spielen können.

Die Partie gegen die Nummer 14 des Turniers wurde im fünften Satz beim Stand von 1:6,6:3,6:3,2:6,4:5 aus Sicht von Österreichs Topspieler wegen Regens abgebrochen und dann auch wegen der Dunkelheit nicht wieder fortgesetzt.

Tsonga serviert damit in dem Krimi erst am Dienstag auf den Matchgewinn. Melzer hofft darauf nach der Unterbrechung noch die Wende herbeiführen und damit die fünfte Niederlage im fünften Duell mit Tsonga abwenden zu können.

Ähnliche Situation wie 2012

Die Situation ist für Melzer übrigens nicht neu. 2012 wurde seine Erstrunden-Partie gegen den Schweizer Stan Wawrinka im All England Tennis Club beim Stand von 3:6,7:6(2),2:6,6:4,5:4 nach drei selber vergebenen Matchbällen wegen Dunkelheit abgebrochen. Die Fortsetzung entschied der Österreicher damals mit 8:6 für sich.

Sollte ihm am Dienstag der Aufstieg gelingen, würde er die fünfte Niederlage im fünften Duell mit dem Ranglisten-17 abwenden. Zuletzt hatte er ja auch in der 2. French-Open-Runde gegen Tsonga (2:6,3:6,4:6) den Kürzeren gezogen. Zudem würde eine tolle Serie ihre Fortsetzung finden, hat er doch bei seinen letzten sechs Auftritten in Wimbledon immer zumindest die erste Runde überstanden. Zuletzt stand er 2013 im Achtelfinale.

Mit Tamira Paszek ist am Dienstag (4. Partie nach 12.30 Uhr) auch eine ÖTV-Spielerin im Einsatz, sie bekommt es mit der als Nummer 24 gesetzten Belgierin Kirsten Flipkens zu tun.

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