Es begann als vergnüglicher Seniorenausflug im Reisebus – und endete in einer Werbe- und Verkaufsveranstaltung. Und wie es der Teufel oder auch nur der Verkäufer wollte, schloss Frau H. einen Vertrag ab.
Mit ihrer Unterschrift bestellte sie eine Matratze samt Auflage und Polster. Dafür sollte sie 1.390 Euro zahlen.
Zu Hause angekommen wurde der Oberösterreicherin jedoch bewusst, dass sie die Produkte gar nicht braucht. Sie wollte vom Kauf zurücktreten. Um sicherzugehen, dass das möglich ist, rief sie beim AK-Konsumentenschutz an.
Dort erhielt die Betroffene die Auskunft, dass sie dazu berechtigt ist. Außerdem hatten die Experten Tipps parat, wie man das am besten anstellt.
Mit den Ratschlägen im Gepäck erklärte die Kundin den Rücktritt. Aber: Die Matratze und allerhand weitere Zusendungen wurden dennoch zugestellt.
Schließlich schalteten sich die Konsumentenschützer ein und intervenierten beim Unternehmen. Siehe da: Bereits am darauffolgenden Tag wurde der Widerruf bestätigt und der Kauf ausgebucht.