Thiem cashte in Australien 60.000 € in der Stunde

Mit seinem Finalzeinzug bei den Australian Open hat Dominic Thiem ein Stück heimische Sportgeschichte geschrieben. Auch finanziell hat sich der Trip "down under" schwer ausgezahlt...

Knapp 21 Stunden lang stand Dominic Thiem in sieben Spielen bei den Australian Open in Melbourne auf dem Tennis-Platz. Am Ende verpasste er mit der dramatischen Final-Niederlage gegen Novak Djokovic zwar den ganz großen Triumph, doch neben sechs gewonnen Partien zuvor wird auch das Preisgeld von 1.249.381,06 Euro brutto den 26-jährigen Lichtenwörther durchaus trösten.

In der Stunde verdiente Thiem damit 59.494 Euro auf dem Court in "down under" – und damit mehr als der "Durchschnittsösterreicher" in einem Jahr, der laut Arbeiterkammer mit 33.600 Euro brutto im Jahr für seine Arbeit entlohnt wird.

In seiner gesamten Karriere cashte Thiem bereits stolze 21,5 Millionen Euro an Preisgeldern ab. Sponsoren wie die Luxus-Uhrenmarke Rolex, die auch Roger Federer ausstattet, Bank Austria, Kia und Adidas bescherten der Nummer vier der Tennis-Welt noch einmal geschätzte zehn Millionen Euro zusätzlich ein.

Vor Steuer wohlgemerkt. Thiem, der als einer von wenigen internationalen Sportstars noch nicht in eine Steueroase wie Monaco "geflüchtet" ist, bleibt seiner Heimat treu und versteuert seine gesamten Einnahmen auch in Österreich. Trainer, Betreuer, Flüge und alles was sonst noch zum Leben eines Tennis-Profis zählt muss er auch aus der eigenen Tasche bezahlen.

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