Dominic Thiem ist mit einem Sieg in die Rasen-Saison gestartet. Der 24-Jährige kämpft noch mit der Umstellung, gibt aber Entwarnung bei der Knieverletzung.
Mit einem 7:6(5), 6:2-Sieg über den russischen Qualifikanten Michail Juschnij ist Dominic Thiem beim ATP-500 in Halle erfolgreich in die Rasen-Saison gestartet. Im Anschluss der Partie erklärte der 24-Jährige, wie wichtig ein guter Start auf Rasen für ihn ist. "Ich habe höchstens zehn Matches auf Rasen im Jahr", so der Lichtenwörther. "Auf Hartplatz und auf Sand spielt man sowieso so oft drauf, dass das egal ist, dass man eigentlich vom ersten Match an, ganz gut drin ist. Aber Rasen ist schon anders."
Thiem gestand, dass er einen Satz benötigte, um die Umstellung von seinem geliebten Sand-Untergrund auf Rasen zu schaffen: "Ich habe mich eigentlich fast nur mit meinen Aufschlägen über Wasser gehalten." Doch das gelang ihm mit 19 Assen ausgesprochen gut. "Wenn ich so gut serviere, meistens habe ich einen Riesen-Vorteil auf Rassen und auf das baue ich."
Entwarnung gibt er in Sachen Knieverletzung, nachdem er sich gegen Juschnij in der Satzpause von einem Physiotherapeuten behandeln ließ. "Es ist auf der Kniescheibe, also oben, und es dauert meistens ein, zwei Partien oder vielleicht eine Woche auf Rasen, bis sich das Knie ganz daran gewöhnt hat. Der Physio hat mir dem Druck vom Knie genommen und dann war alles gut."
Im Achtelfinale bekommt es die Nummer sieben der Tennis-Welt am Mittwoch ("Heute" tickert live) mit dem Japaner Yuichi Sugita (ATP Nr. 52) zu tun. Ein Duell im Vorjahr auf Sand gewann er ohne Probleme, jetzt kreuzen sich ihre Wege erstmals auf Rasen. "Das sind schwierige Spieler. Die spielen flach, mit wenig Spin und retournieren gut", ist Thiem gewarnt. (Heute Sport)