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Thiem: "Ich musste heute mit Dämonen kämpfen"

Dominic Thiem musste gegen die Nummer 140 der Welt mehr zittern, als ihm lieb war. Die Gründe dafür hat er aber bei sich selbst ausgemacht.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:45

Österreichs Nummer eins zog am Donnerstag in die dritte Runde der Australian Open ein. Dabei war ein Kraftakt nötig. Dominic Thiem tat sich gegen Lokalmatador Alex Bolt schwer.

Nach 3:22 Stunden siegte der Lichtenwörther in fünf Sätzen (6:2, 5:7, 6:7, 6:1, 6:2). Die Nummer 140 hatte die Nummer 5 der Welt gehörig ins Schwitzen gebracht.

Warum? Thiem geht mit sich selbst hart ins Gericht. Nach dem Match analysiert er:

"Ich hatte einen guten Start, alles unter Kontrolle. Dann ging beim Service plötzlich alles schief. Ich musste heute mit ein paar Dämonen kämpfen. Ich war nicht glücklich mit mir selbst und wollte nicht akzeptieren, dass ich den zweiten Satz verloren hatte. Es ist schwierig, als so hoher Favorit in ein Spiel zu gehen.

"Ich muss mich für die nächste Runde steigern. Ich habe mir die Statistik aus dem vierten Satz angesehen. Das gibt mir Zuversicht. Die Zahlen waren gut. Solche Dinge passieren. Ich bin aber glücklich mit dem Ausgang."

Thiem trifft am Samstag im Achtelfinale auf Taylor Fritz (USA) oder Kevin Anderson (RSA).

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