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Thiem-Krimi! Sieg nach 3:22-Stunden-Marathon

Heute Redaktion
13.09.2021, 14:46

Aufatmen bei Dominic Thiem! Er rang Außenseiter Alex Bolt bei den Australian Open in 3:22 Stunden nieder. Die Nummer 140 der Welt brachte die Nummer 5 an den Rand einer Niederlage.

Tennis-Star Dominic Thiem ließ seine Fans in der zweiten Runde der Australian Open am Donnerstagmorgen gehörig zittern. Der Lichtenwörther setzte sich in Melbourne gegen Lokalmatador Alex Bolt in fünf Sätzen (6:2, 5:7, 6:7, 6:1, 6:2) durch.

Unter dem Jubel der Heim-Fans spielte die Nummer 140 im ATP-Ranking das Match seines Lebens und brachte Thiem phasenweise mit Zauberschlägen in Wanken. Der 26-Jährige wirkte nach dem zweiten Satzverlust verzweifelt, rappelte sich aber schnell wieder auf.

In 3:22 Stunden behielt Österreichs bester Tennis-Spieler die Oberhand. Er kämpfte sich nach 1:2-Satzrückstand in die Partie zurück und fegte im Finish über den Underdog hinweg.

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Thiem trifft am Samstag im Achtelfinale auf Taylor Fritz (USA) oder Kevin Anderson (RSA).

Thiems Analyse

"Ich hatte einen guten Start, alles unter Kontrolle. Dann ging beim Service plötzlich alles schief. Ich musste heute mit ein paar Dämonen kämpfen. Ich war nicht glücklich mit mir selbst und wollte nicht akzeptieren, dass ich den zweiten Satz verloren hatte. Es ist schwierig, als so hoher Favorit in ein Spiel zu gehen."

"Ich muss mich für die nächste Runde steigern. Ich habe mir die Statistik aus dem vierten Satz angesehen. Das gibt mir Zuversicht. Die Zahlen waren gut. Solche Dinge passieren. Ich bin aber glücklich mit dem Ausgang."

Der Spielverlauf

Thiem erlebte in seinem Zweitrunden-Match starke Schwankungen. Er gewann den ersten Satz souverän mit 6:2, führte im zweiten schon komfortabel mit 5:3. Dann schien ihm die Partie zu entgleiten.

Bolt legte seine Nervosität ab und spielte sein großes Tennis. Er pushte sich mit einigen schwierigen Schlägen selbst und ließ sich dann von der jubelnden Menge tragen. Thiem setzte das sichtlich zu.

Mitte des Matches haderte er sichtlich mit sich selbst und schien von der Stärke seines Gegenübers überrascht.

In den Sätzen vier und fünf brachte er seine gewohnte Dominanz zurück auf den Court: 6:1, 6:2. In der entscheidenden Phase passten die Schläge. Das kennen wir schon aus dem Vorjahr. Keiner war auf der Tour in Entscheidungssätzen so stark wie Thiem. Unter Druck scheint er aufzublühen.

Hier ein besonderes Highlight vom groß aufspielenden Australier:

Der Liveticker in der Nachlese: