Thiem-Manager: "Er kann der neue Nadal werden"

Trotz Final-Niederlage gegen Rafael Nadal kann Dominic Thiem stolz auf seine Leistung sein. Sein Manager Herwig Straka lobt ihn in höchsten Tönen.
Mit seinen 25 Jahren hat Dominic Thiem schon vier Semifinali en suite und zwei Endspiele bei den French Open in Roland Garros auf seinem Konto.

Sein neuer Manager Herwig Straka resümiert durchaus positiv, auch wenn der erste Grand-Slam-Titel seinem Schützling noch fehlt.



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Das war alles andere als ein normales Turnier für ihn. Er hat abseits des Courts und am Court viel erlebt, was es sonst normalerweise nicht gibt", sagt Straka über die letzten zwei Wochen. "Es waren Bedingungen, die einen mental starken Spieler gefordert haben und das hat er, glaube ich, bewiesen. Es ist ein toller Weg, den er jetzt gegangen ist und es zeigt auch, dass er als Persönlichkeit reifer geworden ist. Das war in den letzten Wochen und Monaten schon zu bemerken", erklärte der 53-jährige Steirer.

Vor dem Halbfinale hatte ein Journalist aus Italien Novak Djokovic bei der Pressekonferenz gefragt, ob Dominic Thiem ein neuer Andy Murray werden kann, der die "Großen Vier" ergänzt. Für Straka ist klar: "Ich glaube, er kann mehr werden als der neue Andy Murray. Er kann der neue Nadal, Federer, Djokovic der neuen Generation werden, die zehn Jahre jünger sind."



Auch die ehemalige Nummer eins Thomas Muster streute Thiem Rosen: "Vom Tennis her ist er in diesem Alter viel besser als ich es jemals war. In meine Fußstapfen ist er schon lange getreten, Hut ab vor dieser Karriere, der Rest kann kommen. Ich bin überzeugt, dass er Nummer 1 werden wird."

Roger Federer und Rafael Nadal werden nicht mehr so lange spielen, dann wäre der Weg für den Niederösterreicher frei. Dennoch hofft Thiem, dass der Spanier noch ein bisschen weitermacht: "Ich wünsche mir auf keinen Fall, dass er aufhört. Aber für mich wäre es auch genauso viel wert, wenn ich vielleicht irgendwann einmal das Turnier hier gewinne, ohne ihn zu schlagen", so Österreichs Nummer eins.

In Wimbledon und New York warten noch zwei Grand-Slam-Turniere in diesem Jahr. "Das Einzige, woran ich denke, ist, dass ich jetzt richtig weiterarbeite. Ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. Ich will auch in Wimbledon und in New York gut spielen und mich nicht zu sehr auf die French Open festlegen", betont der 25-Jährige.

(Heute Sport)

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