Thiem nach Lehrstunde: "Der Tank war leer"

Dominic Thiem kassierte gegen Novak Djokovic eine 1:6, 0:6-Pleite. Warum das aber "kein Weltuntergang" ist und er mit einem "Supergefühl" nach Paris fährt.

Finale in Barcelona, Finale in Madrid und in Rom stieß er wieder bis in das Halbfinale vor - Dominic Thiem begeisterte ganz Österreich in den letzten Wochen mit seinem Erfolgslauf. Doch jetzt bekam er von Novak Djokovic eine wahre Lehrstunde verpasst.

"Ich habe schon gegen Querry (Achtelfinale, Anm.) am Ende gemerkt, dass ich schon ein bisserl an den Reserven bin. Eigentlich hätte ich das, was gegen Djokovic passiert ist, eher schon gegen Nadal erwartet", erklärte der 23-Jährige nach der 1:6, 0:6-Abfuhr gegen den "Djoker" im Rom-Halbfinale.

"Müder Geist" ruht nun wieder kurz zu Hause

Im Viertelfinale gegen Nadal brachte es die Nummer sieben der Tennis-Welt "noch irgendwie über die Runden", doch eine Runde später "war der Tank endgültig leer." Erfrischend ehrlich analysierte Thiem weiter: "Djokovic hat natürlich sehr gut gespielt, aber man muss auch sagen, dass ich weit unter meiner Normalform war und ich viel zu wenig Gegenwehr geleistet habe."

Seine Vorfreude auf die French Open (Start am 22. Mai) trübt die Pleite gegen Djokovic aber nicht. "Das Match hat überhaupt keinen Einfluss darauf, dass ich mit einem Supergefühl nach Hause und dann nach Paris fahre", erzählte Thiem. "Ich fühle mich richtig gut, auch wie ich Tennis spiele. Nur so wie der Körper müde wird, wird halt auch irgendwann der Geist müde", führte der Niederösterreicher weiter aus. "Ich bin zum ersten Mal bei so großen Turnieren zwei Mal so weit gekommen - alleine deshalb ist das für mich jetzt kein Weltuntergang."

(AK)

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