Tennis-Ass Jurij Rodionov gewann in Mexiko das zweite Challenger-Turnier in kurzer Zeit. Der Wechsel in den "Stall" von Wolfgang Thiem macht sich bezahlt.
Jurij Rodionov gewann am Sonntag das Endspiel des mit 54.160 Dollar dotierten Challenger-Turniers im mexikanischen Morelos. Im Finale besiegte der 20-jährige Niederösterreicher den Argentinier Juan Pablo Ficovich mit 4:6, 6:2, 6:3.
Für den 20-jährigen Niederösterreicher ist es der dritte Challenger-Titel seiner Karriere und der zweite in kürzester Zeit: Erst vor zwei Wochen triumphierte Rodionov in Dallas, wo er erstmals von seinem neuen Touring-Coach Javier Frana betreut wurde.
Als Headcoach im Hintergrund fungiert seit diesem Winter Wolfgang Thiem, der Vater von Dominic. Nach einer schwachen Saison stellt sich mit dem neuen Umfeld rasch der Erfolg ein.
Wolfgang Thiem ist von Rodionov überzeugt: "Er ist ein talentierter Spieler mit großen Stärken. Er war Top 10 bei den Junioren, er muss also Stärken haben. Für mich hat er unglaubliches Potenzial", stellt er klar.
Durch den neuerlichen Titelgewinn macht der ÖTV-Daviscupper einen großen Sprung in der ATP-Weltrangliste und verbessert sein bisheriges Career High (ATP 187). Rodionov wird sich in etwa auf Position 170 verbessern. Anfang Februar lag er noch auf Position Nummer 362 der Welt.