Thiem-Trainer kritisiert Zverev: "Bedeutungslos!"

Günter Bresnik führte Dominic Thiem in die Tennis-Weltspitze, ist voll des Lobes über seinen Schützling. Für andere Top-Spieler findet Bresnik harte Worte.

Günter Bresnik ist ein Freund klarer Worte. Eine krachende Vorhand setzte der Erfolgscoach von Österreichs Tennis-Nummer-eins Dominic Thiem jetzt gegen den Deutschen Alexander Zverev. Dass die Nummer vier der Weltrangliste für sich ein eigenes Logo entwickelte, stört ihn.

"Ich finde es lachhaft, wenn es Leute gibt, die noch nicht einmal ein Grand-Slam-Turnier gewonnen haben und sich mit solchen Sachen auseinandersetzen. Das halte ich für bedeutungslos", poltert Bresnik im "Heute"-Gespräch.

Kritik an zu vielen Betreuern

Auch den zunehmend größer werdenden Tross an Trainern und Begleitern sieht Bresnik kritisch. Für Thiem wäre das keine Option. "Die sollen machen, was sie wollen", meint er. "Dominic ist so eine gefestigte Person, dass er auch mit sich alleine gut zurechtkommt. Mit dem musst du nicht am Abend zu Fünfzehnt essen gehen, damit er sich wohlfühlen. der geht mit einem Freund oder der Freundin essen oder bestellt sich Romservice. Das ist für mich ein Zeichen von höherer Reife und Selbstsicherheit." Punkt und Vorteil Bresnik!

Alexander Zverev scheiterte bei den US Open überraschend in Runde drei am 34-jährigen Landsmann Philipp Kohlschreiber –6:7, 4:6, 1:6, 3:6. (kp)

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