Thiem: "Wollte es nicht in Runde eins versauen"

Dominic Thiem über seinen Auftaktsieg bei den French Open, die Anspannung im wichtigsten Turnier des Jahres und warum er das Jammern abgestellt hat.

Es war eine Machtdemonstration der ganz besonderen Art. In nur 80 Minuten fertigte Dominic Thiem den Australier Bernard Tomic in der ersten Runde der French Open ab. Ein perfekter Start für den Niederösterreicher bei seinem Saisonhöhepunkt. "Und den wollte ich nicht versauen in der ersten Runde", gesteht der 23-Jährige erfrischend ehrlich.

Nicht zuletzt dank dieser jüngsten Galavorstellung zählt Thiem zum absoluten Favoritenkreis beim größten Sandplatz-Turnieres. Ein gänzlich andere Ausgangslage als noch im Vorjahr, als er noch als Überraschungsmann bis in das Halbfinale stürmte. Der Druck ist 2017 um ein Vielfaches größer. "Natürlich merkt man die Anspannung eines Grand-Slam-Turnieres", erzählt die aktuelle Nummer sieben der Tennis-Welt. "Man fühlt sich irgendwie in anderen Phasen des Jahres besser als jetzt."

Bresnik warnt: "Tomic war kein Gradmesser"

Auffällig ist auch, dass Thiem jetzt auf dem Court wesentlich weniger "jammert" als noch im letzten Jahr. "Ja, das habe ich schon geändert. Es schaut halt einfach Scheiße aus", erklärt er lachend. "Ich behaupte zwar, dass es meinem Spiel null schadet, aber was ich für einen Dreck daherrede, ist nicht optimal."

In der zweiten Runde der French Open trifft er am Mittwoch jetzt auf Qualifikant Simone Bolelli (It), der Nicolas Mahut (Fr) mit 6:2, 6:2, 6:2 abschoss. Eines ist klar: Thiem ist wieder der große Favorit. Doch sein Coach Günter Bresnik warnt: "Tomic hat sich zu schlecht bewegt, um zu sagen, wie gut Dominic wirklich gespielt hat. Er war kein wirklicher Gradmesser."

(AK)

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