Sport

Thorsten Fink: "Mir blieb nichts übrig, als zuzusagen"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:56

Nach langer Suche stellte die Wiener Austria am Samstagvormittag ihren neuen Trainer Thorsten Fink nun offiziell vor. Der 47-Jährige wird am 22. Juni erstmals auf das Team der Veilchen treffen und die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Der Deutsche will offensiv spielen und ist vom Konzept der Veilchen überzeugt: "Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als zuzusagen."

Nach langer Suche stellte die Wiener Austria am Samstagvormittag ihren neuen Trainer Thorsten Fink nun offiziell vor. Der 47-Jährige wird am 22. Juni erstmals auf das Team der Veilchen treffen und die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Der Deutsche will offensiv spielen und ist vom Konzept der Veilchen überzeugt: "Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als zuzusagen."

Zuletzt war Fink noch beim zypriotischen Klub APOEL Nikosia unter Vertrag. Als der Deutsche entlassen wurde, kam vor zwei Wochen der Kontakt zustande. Fink hat bereits Erfahrungen als Co-Trainer von Giovanni Trappatoni in der österreichischen Bundesliga gesammelt. "Ich kenne die Austria. Ich bedanke mich, dass ich die Möglichkeit bekomme, diesen Traditionsklub zu trainieren", freute sich Fink. 

Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt hatte in den Verhandlungen sofort einen Draht zum Deutschen gefunden, diesen von den Perspektiven am Verteilerkreis überzeugt: "Franz Wohlfahrt hat mich mit seiner Art und seinem Konzept überzeugt. Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als zuzusagen." Fink sieht Potenzial im Verein und will die Wiener in eine rosige Zukunft führen: "Es gilt, viele Weichen zu stellen. Ich bin positiv, dass wir eine große Zukunft mit einem schönen Stadion und einem tollen Kader vor uns haben."

Offensiver Fußball

Fink entschied sich für die Veilchen, soll auch von Hannover kontaktiert worden sein. "Ich hatte noch zwei weitere Anfragen, aber die Austria hat mich am meisten überzeugt." Mit dem Anspruch der Violetten, die für den technischen Fußball stehen wollen, kann sich der 47-Jährige gut identifizieren: "Die Spielphilosophie passt mit meiner überein. Ich sehe eine große Möglichkeit von Anfang an den Kader zu gestalten." Dabei will Fink mit seinem Team dominant auftreten: "Das Wichtigste ist Agieren und nicht Reagieren. Das heißt auch, die Gegner zu mBallverlust zwingen."

 


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Die Vormachtstellung seines ehemaligen Arbeitgebers Red Bull Salzburg ist dem Deutschen bewusst: "Es ist schwierig, Konkurrent von Salzburg zu sein. Aber wir wollen oben mitspielen. Ziele können wir erst nennen, wenn wir den Kader zusammengestellt haben." Bei Neuzugänge lässt sich der violette Neo-Coach noch nicht in die Karten blicken: "Es stört den Ablauf für die kommenden Spiele, wenn jetzt über mögliche Spielerverpflichtungen geredet wird."

Ogris wird Co-Trainer

In die laufende Saison will sich Fink nicht mehr einmischen. "Ich lasse Andi Ogris seine Aufgaben machen. Meine Arbeit beginnt in der nächsten Saison." Dann wird der jetzige Interimscoach im Betreuerstab des Deutschen sein: "Andi Ogris wird auch Co-Trainer sein. Ich bringe ebenfalls einen Co-Trainer und einen Athletik-Trainer mit." 

Dabei soll die Zusammenarbeit mit den Veilchen kein kurzes Gastspiel bleiben. "Ich wollte keine Ausstiegsklausel, weil ich hier langfristig arbeiten will", stellte der Deutsche klar. 

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