Mehrkosten überall, aber hier sparen Tierbesitzer nicht

Laut Fressnapf Österreich, spart der Haustierbesitzer nicht beim Futter ein.
Laut Fressnapf Österreich, spart der Haustierbesitzer nicht beim Futter ein.Getty Images/iStockphoto
Die Kosten für Energie, Sprit, Brot und Milch steigen unaufhaltsam, doch bei diesen Produkten spart der Österreicher nicht: Tierfutter.

Obwohl alles rundherum teurer wird und man manchmal sogar die Unterwäsche auf Links trägt, um die Waschmaschine weniger oft einschalten zu müssen, essen Herr und Frau Österreicher lieber selbst eine Woche nur Erdapferl, als beim Futter fürs geliebte Haustier einzusparen. Mag sein, dass gutes Futter den ein oder anderen Gang zum (noch teureren) Tierarzt erspart und man deshalb bei der getreidefreien Marke bleibt, die man schon vor zwei Jahren in den Napf geschüttet hat. "Heute" war mit Mag. Jürgen Seiwaldstätter von Fressnapf Österreich, Katharina Miklauz von "Dog's Love" und mit Christian Knauss von "The Goodstuff" im Gespräch.

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Reaktion auf kurzfristige Entwicklungen

Während Miklauz und Knauss als Hersteller von Premium-Haustierfutter vor allem von den Rohstoffen abhängig ist, kümmert man sich bei Fressnapf hauptsächlich um die grundsätzliche Versorgung der Kunden. "Wir kennen die Schwankungen bereits seit der Pandemie und können mittlerweile mit der Herausforderung, die Verfügbarkeit der Waren zu gewährleisten ganz gut umgehen", so Seiwaldstätter.

Wenn es im normalen Lebensmittelhandel zu Engpässen kommt, so ist auch meistens das Tierfutter davon betroffen. Die Preissteigung bei Muskelfleisch ist eine Sache, die Anhebung der Kosten für Aluminium sowie Karton passieren meistens sehr rasch, bis ein Futtermittelhersteller wie "Dog's Love" diese Preise auch an den Endkunden weitergeben kann. "Einzig die regionale Produktion garantiert bei uns eine hohe Verfügbarkeit aller Produkte", so Miklauz.

Freundschafts-Rabatt

"Wir können nicht behaupten, dass unsere Kunden selbst in der Krise auf günstigere Produkte zurückgreifen würden. Unsere Fressnapf-Friends-App jedoch wurde extrem oft downgeloadet und ich glaube jeder Haustierbesitzer in Österreich hat sie am Handy", so Seiwaldstätter. Wieso auch nicht? Immerhin bekommt man bei jedem Einkauf aufgrund der App zumindest fünf Prozent Rabatt.

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Auch bei "The Goodstuff" kann man sich nicht beklagen und die größte Nachfrage seit jeher verbuchen. "Es ist deutlich zu sehen, dass Menschen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten großen Wert auf die optimale Ernährung ihres Haustieres legen", erzählt CEO Christian Knauss erleichtert und ist sehr stolz darauf, im Jahr 2022 nur zwei Preiserhöhungen von zwei bis maximal acht Prozent gemacht zu haben.

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