Wildtiere

Tiger tötete neun Menschen – 200 Leute gingen zur Jagd

Mehr als 200 Menschen jagten den "Menschenfresser von Tschamparan". Nun ist der Tiger, der neun Personen auf dem Gewissen hatte, tot.

Christine Kaltenecker
Ein Tiger sorgte im indischen Bundesstaat Bihar für Angst und Schrecken - nun hat man ihn erschossen.
Ein Tiger sorgte im indischen Bundesstaat Bihar für Angst und Schrecken - nun hat man ihn erschossen.
(Symbolbild) Getty Images

200 Menschen, darunter Scharfschützen und auch Polizeipatrouillen auf abgerichteten Elefanten jagten den "Menschenfresser von Tschamparan". Ein Tiger hatte angeblich in einem Dorf um das Valmiki-Tigerschutzgebiet für Angst und Schrecken gesorgt, nachdem er bereits neun Menschen tötete. Seit die Raubkatze im Mai ihr erstes Opfer zerfleischte, trauten sich die Bewohner alleine nicht mehr aus den Häusern.

Auch Kinder waren Opfer

Nachdem die Großkatze auch einen achtjährigen Buben erwischte, wurde der Druck auf die Regierung immer größer und man beschloss das Tier erlegen zu müssen. Alle Versuche den Tiger zuvor einzufangen, blieben erfolglos. Nach 27 Tagen der Suche, konnte man die Raubkatze schließlich in einem Zuckerrohrfeld aufstöbern und erschießen. Die Dorfbewohner sind erleichtert, dass der "Menschenfresser" nun zur Strecke gebracht wurde.

    Am 09. März war es endlich soweit. Die vier Tiger aus dem Zugwaggon wurden  gerettet.
    Am 09. März war es endlich soweit. Die vier Tiger aus dem Zugwaggon wurden gerettet.
    ©Vier Pfoten

    Wo sollen sie auch hin?

    Leider wird es zukünftig vermehrt zu solchen Zwischenfällen kommen, warnen Tierschützer. Die Rodung der Wälder und Ausbau menschlicher Siedlungen zieht keine Grenzen mehr zum Lebensraum der Raubkatzen, die sich instinktiv die leichtesten Opfer suchen.

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