Tödlichster Vogel der Welt tötet seinen Besitzer

In Alachua County im US-Bundesstaat Florida wurde am Freitag ein Amerikaner von einem flugunfähigen Vogel getötet, den er sich als exotisches Haustier gehalten hatte.

Marvin H. (75) wurde am Freitag mit lebensbedrohlichen Verletzungen von den alarmierten Notärzten gefunden und noch in ein Krankenhaus eingeliefert, ehe er trotz Einsatz der Mediziner wenig später verstarb.

Die Polizei spricht laut BBC von einem "tragischen Unfall". H. wurde auf seinem Grundstück von einem Kasuar angefallen, nachdem er vor dem Tier zu Boden gestürzt sei. Die flugunfähigen Laufvögel gelten als "tödlichste Vogelart der Welt" (siehe unten).

Er sei gestorben, als er "tat, was er liebte", so die Lebensgefährtin des 75-Jährigen. Marvin H. hatte einen Faible für exotische Tiere und hatte über die vergangenen Jahrzehnte neben dem auf Neuguinea heimischen Kasuar unter anderem auch Lamas auf seinem Grundstück gehalten.

Tödlichster Vogel der Welt

Kasuare gelten laut Angaben des San Diego Zoos als "tödlichste Vogelart der Welt". Fliegen können die bis zu 1,7 Meter großen und 60 Kilo schweren Laufvögel wegen ihrer verkümmerten Flügel nicht mehr. Dafür können mit ihren kräftigen Beinen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometer erreichen. An jedem Fuß besitzen sie zudem eine rund zehn Zentimeter lange, dolchartige Kralle, mit der sie ihren Gegnern tödliche Verletzungen zufügen können.

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(rcp)

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