Tiger Woods kann es noch immer: Mit einer abschließenden 69er Runde und insgesamt elf Schlägen unter Par belegte das 34-jährige Ausnahme-Talent Rang vier beim US Masters in Augusta. Der Golfsport, TV-Anstalten und Sponsoren atmeten nach seiner Rückkehr auf, Ex-Geliebte cashten noch einmal ab. Heute zieht Bilanz:
- Zuschauer bejubeln ihn:
„So laut habe ich ihren Beifall noch nie gehört. Die Leute haben mir beim Comeback geholfen “, meinte der Tiger. Und er übertrieb nicht. 30.000 Fans begleiteten Woods vier Tage lang am 6809 m langen Kurs. Der Tiger ist populärer denn je.
- Leibwächter schützen ihn:
Die Sicherheit geht Woods über alles. Seine Angst vor einem Attentat war in Georgia spürbar. Sechs Leibwächter schirmten ihn beim Masters ab. Selbst der Luftraum wurde kontrolliert.
- Geliebte profitieren von ihm:
Auch einige seiner 16 Affären hatten die vergangenen Tage ihren Saison-Höhepunkt. Im benachbarten Atlanta strippte Ex-Mätresse Joslyn James – im dunkelgrünen Masters-Sakko und schwarzen Dessous.
- Am Platz nichts verlernt: Woods spielte stark und für den Riesenwirbel um seine Person erstaunlich locker. Nur am dritten Tag kämpfte er mit seinem Super-Schwung und machte einige verheerende Fehler.
- Der Rubel rollt wieder:
Woods trinkt jetzt Powerade statt Gatorade. Neue wie alte Sponsoren sind zufrieden. Kein Wunder: Die TV-Quoten zogen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent an. Am Schlusstag war sogar der TV-Rekord von 20,3 Millionen Zuschauern (1997) in Gefahr.
Sieg geht an Mickelson
Den Sieg sicherte sich beim Zwei-Millionen-Dollar-Turnier in Augusta Phil Mickelson. Der 39-Jährige bestätigte auch am letzten Tag seine Topform und feierte nach einer weiteren 67er-Runde seinen insgesamt vierten Major-Titel.
Endstand nach vier Runden:
1. Phil Mickelson USA 67 71 67 67 272
2. Lee Westwood ENG 67 69 68 71 275
3. Anthony Kim USA 68 70 73 65 276
4. Tiger Woods USA 68 70 70 69 277
. K.J. Choi KOR 67 71 70 69 277
Martin Huber/red