In Margareten sorgt "Dahab Döner" schon seit Monaten für lange Schlangen vor der Tür. Im Februar expandierte der TikTok-Hit, der zweite Standort in der Rußbergstraße 9 (Wien-Floridsdorf) wurde eröffnet. Am 8. Mai fiel nun auch der Startschuss für die dritte Filiale in der Wagramer Straße 126 (Wien-Donaustadt).
Der erste Standort in der Schönbrunner Straße 149 (Wien-Margareten) entwickelte sich bereits innerhalb kurzer Zeit zum Geheimtipp der Wiener Dönerfans. Vor allem auf Social Media geht das Lokal viral.
Hinter dem Erfolg steckt eine echte Familiengeschichte. Betreiber Hesham, der rund 30 Jahre als Pizzabäcker gearbeitet hat, führt das Lokal gemeinsam mit seiner Frau. Die Tochter startete im vergangenen Herbst Social-Media-Kanäle für das Geschäft – mit durchschlagendem Erfolg.
Auf TikTok (18.400 Follower) und Instagram (10.600 Follower) wird Hesham liebevoll "Papa" genannt. In den Videos zeigt er die Zubereitung der Döner, scherzt mit Gästen und präsentiert neue Kreationen. Einige Clips erreichen Millionen Aufrufe und haben dem kleinen Lokal enorme Bekanntheit gebracht.
Was "Dahab Döner" von vielen anderen Kebabläden unterscheidet, sieht man vor allem hinter der Theke: Die Dönerspieße drehen sich vor glühenden Kohlen, während das Fleisch langsam knusprig wird. Das Brot kommt erst nach der Bestellung in den Steinofen und wird frisch gebacken serviert. Laut Menü wird dabei 100 Prozent Kalbfleisch aus Österreich verwendet. Natürlich gibt es auch eine Hühnerfleisch-Variante.
Der klassische Steak-Kebab kostet rund 7,50 Euro, doch die meisten Gäste kommen wegen einer Spezialität. Der absolute Publikumsliebling ist der sogenannte Ofen-Döner. Für diese Kreation werden Mozzarella und Feta in den hausgemachten Teig eingearbeitet. Danach wird das Brot zusammengeklappt, mit Sesam bestreut und im Steinofen gebacken.
Noch heiß wird das Brot geöffnet und mit saftigem Steakfleisch, Gemüse und der beliebten Honig-Senf-Soße gefüllt – viele Gäste kombinieren das Ganze zusätzlich mit scharfer Soße. Für manche Fans ist der Ofen-Döner sogar der beste Döner Wiens – und damit direkte Konkurrenz für bekannte Kultstände wie Ferhat.
Die Popularität hat mittlerweile Dimensionen angenommen: Schon ab Mittag bilden sich lange Schlangen, die Sitzplätze sind meist schnell belegt und auch der Abholbereich ist oft voll. Um der Nachfrage gerecht zu werden, haben Hesham und seine Familie nun das dritte Lokal eröffnet. Dort will man weiterhin auf das setzen, was den Erfolg ausmacht: frisches Brot aus dem Ofen, Fleisch vom Kohlegrill und viel Social-Media-Charme.