Sport

Titelchance lebt: Das Derby des Jahres

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:05

Das 293. Wiener Derby verspricht viel Brisanz. Wer als Sieger aus dem heutigen Kräftemessen geht, hat sogar noch gute Titelchancen. Mit dem Livescore auf Heute.at verpassen Sie nichts.

Schon lange nicht mehr hatte ein Wiener Derby einen derartigen Stellenwert. Es geht heute (Livescore ab 20:30 Uhr auf Heute.at) nicht nur um viel Prestige, denn am Ende der Saison vor dem Stadtrivalen zu liegen ist für die Fans aus beiden Lagern das erklärte Ziel. Nach dem gestrigen Umfaller der Salzburger in Kapfenberg (0:2) können sowohl Rapid, als auch die Austria mit einem Sieg nocheinmal ins Titelrennen eingreifen. Dementsprechend hoffen die Anhänger der "Bullen" auf ein Unentschieden im Wiener Derby, dann wäre die Meisterschaft wohl endgültig zugunsten der Mozartstädter entschieden.

Geht es rein nach der Statistik, spricht alles für die Veilchen, die noch dazu in der nächsten Runde auf Salzburg treffen. Im Horr-Stadion konnte Rapid bereits seit fünf Jahren nicht mehr gewinnen. Allerdings haben die Hütteldorfer schon seit elf Runden nicht mehr verloren. Zuletzt begeisterte die Pacult-Elf mit einem emotionalen 5:3-Sieg gegen Kapfenberg, bei dem Rapid vor allem in der Offensive mit viel Spielfreude überzeugte.

Rapid mit Europacup-System

Derart offensiv werden die Grün-Weißen aber heute in Favoriten nicht auflaufen. Wahrscheinlich wird Nikica Jelavic als Solospitze vor einem offensiv orientierten Fünfer-Mittelfeld fungieren. Ein System, mit dem die Grün-Weißen im Europacup für Furore sorgten. In der Verteidigung wird Ragnvald Soma neben Hannes Eder die Fäden ziehen. Übrigens gab Rapid gestern bekannt, dass der Vertrag mit dem Tiroler bis 2012 verlängert wurde.

Kaum Veränderungen bei der Austria

Beim Heimteam hat man hingegen altbekannte Verletzungssorgen (Acimovic, Okotie, Safar, Sulimani). Deshalb wird Austria-Coach Karl Daxbacher voraussichtlich das gleiche Team aufstellen, wie beim 1:0-Sieg gegen den LASK in der letzten Runde. Der stets auf Vorsicht bedachte Trainer könnte aber mit Matthias Hattenberger einen zusätzlichen Mann im defensiven Mittelfeld bringen, um Rapids geballter Offensivkraft entgegenzuwirken.

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