Schon über 28.000 Euro!

Tod von Polizeischülerin – Spendenwelle für Angehörige

Unfassbare Solidarität mit den Hinterbliebenen einer verstorbenen Polizeischülerin. Bei einer Spendenaktion wurden über 28.000 Euro gesammelt.
Newsdesk Heute
17.07.2026, 08:47
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Der tragische Tod einer Polizeischülerin (34) während ihrer Grundausbildung bewegt ganz Österreich. Wie "Heute" bereits berichtete, hat ein bekannter Polizist nun sogar eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Zum Hintergrund: Am Mittwoch war die 34-Jährige am Stuibenfall-Klettersteig im Ötztal unterwegs. Dort sollte sie die verpflichtende Alpinausbildung für Tiroler Polizeischüler absolvieren. Gegen 12 Uhr kam es dann zur Tragödie, die Polizeischülerin stürzte in den dortigen Wasserfall ab.

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Eine Suchaktion, an der sich Wasserrettung, Feuerwehr, Bergrettung, Polizei und spezielle Canyoning-Retter beteiligten, war die Folge. Am Ende konnte die Frau dann kurz nach 18 Uhr nur mehr tot geborgen werden. Wie die "Krone" berichtet, sollen nun Alpinpolizisten der Landespolizeidirektion Salzburg den Unfallhergang untersuchen, eine Untersuchung der Leiche wurde durchgeführt. Die Ermittlungen stünden jedoch erst am Anfang.

30.000 Euro als Spendenziel

Besonders tragisch ist, dass die 34-Jährige zwei kleine Kinder im Alter von vier und acht Jahren hinterlässt. Ihnen und den weiteren Hinterbliebenen der 34-Jährigen greift nun "Officer Nixon" unter die Arme. Der Polizist hat via Instagram eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Jeder einzelne Euro soll ohne Abzüge an die Familie der verstorbenen Polizistin weitergegeben werden. Die Einnahmen kommen den Hinterbliebenen somit zu 100 Prozent zugute, heißt es vom Initiator. Die Beteiligung ist jedenfalls groß. Am Freitagvormittag waren bereits über 28.000 Euro zusammengekommen. Das ausgerufene Spendenziel von 30.000 Euro dürfte also bald erreicht werden.

Innenminister zeigte sich betroffen

Auch die Politik zeigte sich von dem Todesfall der Polizeischülerin berührt. "Es gibt keine passenden Worte, um meiner Bestürzung und Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen. Dennoch möchte ich der Familie und allen Angehörigen mein zutiefst empfundenes Beileid und Mitgefühl ausdrücken", so Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

Der Minister sicherte den Angehörigen der Frau jedwede Unterstützung in der kommenden Zeit zu. Des Weiteren würden die Kollegen der 34-Jährigen, die beim Unfall vor Ort waren, vom Kriseninterventionsteam sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Psychologischen Dienstes des BMI betreut werden.

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