Teresa Stadlober zählt im Schlussspurt der Olympischen Spielen in Mailand/Cortina nach Bronze vor vier Jahren zu den größten verbleibenden Hoffnungen auf eine weitere österreichische Medaille. Vor dem Start am Sonntag im 50-Kilometer-Rennen im klassischen Stil erschüttert die traurige Nachricht vom Tod ihrer Oma Teresa und die gesamte Sportfamilie Stadlober.
Das Olympia-Abenteuer ist für die 31-Jährige heuer Familiensache: Mutter Roswitha Stadlober ist als ÖSV-Präsidentin vor Ort, Bruder und Ex-Langläufer Luis Stadlober arbeitet als ORF-Experte.
Emotional stehen Langlauf-Star Stadlober und ihre Liebsten nun vor einer noch größeren Herausforderung. Wie die Olympia-Athletin auf Instagram mitteilte, ist ihre Großmutter zu Wochenbeginn verstorben.
Zu einem gemeinsamen Foto schrieb sie: "Am Montag hast du deine Augen für immer geschlossen, ohne Schmerzen, so wie du es dir immer gewünscht hast. Wir sind unendlich traurig, aber auch unendlich dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre, für all deine Liebe und alles, was du uns mitgegeben hast."
Besonders berührend: Das erste Rennen der Salzburgerin bei diesen Spielen konnte ihre Oma noch im Fernsehen verfolgen. "Den Skiathlon hast du noch im Fernsehen gesehen und ich weiß, den 50er wirst du von oben beobachten. Ich werde für dich laufen, mit dir im Herzen. Danke für alles, Oma. Du fehlst unendlich."