Mordverdacht hinter Gittern

Tödliche Messerstiche – Kamera filmte Bluttat im Häfn

Ein Häftling (40) ist nach einer Attacke im FTZ Garsten tot. Ein 63-jähriger Insasse soll auf ihn eingestochen haben, eine Kamera filmte die Tat.
Newsdesk Heute
15.09.2026, 14:08
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Der Angriff dauerte offenbar nur wenige Augenblicke. Dann lag ein 40-jähriger Häftling schwer verletzt auf dem Gang des Forensisch-Therapeutischen Zentrums (FTZ) Garsten. Eine Überwachungskamera filmte die Tat mit.

Laut ORF zeigen die Aufnahmen, wie ein 63-jähriger Insasse am Montag gegen 15 Uhr mit einem Messer oder einem messerähnlichen Gegenstand auf den Oberkörper seines Mithäftlings einsticht. Ton gibt es zu den Bildern nicht. Nach "Heute"-Infos könnte es sich um ein Buttermesser handeln - es wird ermittelt.

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Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Beamte waren rasch zur Stelle

Justizwachebeamte dürften Schreie gehört haben. Auf dem Video ist zu sehen, wie der 40-Jährige nach den Stichen zu Boden geht. Kurz darauf kommen zwei oder drei Beamte um die Ecke und beginnen sofort mit der Reanimation. Der Mann konnte aber nicht mehr gerettet werden.

Die Staatsanwaltschaft Steyr ermittelt wegen Mordverdachts. Der 63-Jährige wurde bisher noch nicht einvernommen.

Schon wegen Doppelmordes verurteilt

Laut ORF handelt es sich bei dem Verdächtigen um jenen Tunesier, der 2017 in Linz-Urfahr ein 85 und 87 Jahre altes Ehepaar tötete und danach Feuer im Haus legte - mehr dazu hier.

Kurz nach der Tat stellte er sich. Als Motiv gab er damals an, ein Exempel an der Gesellschaft und der FPÖ statuieren zu wollen, weil er sich als Ausländer und Muslim diskriminiert gefühlt habe. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

red,Akt. 15.09.2026, 14:13, 15.09.2026, 14:08
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