Ein harmloses Liebesspiel endete tödlich: In Kärnten starb ein Mann bei einem riskanten Sex-Experiment – nun wurde die Strafe für den Beschuldigten verschärft. Das Oberlandesgericht Graz verhängte zusätzlich zu 200 Tagessätzen à sieben Euro drei Monate bedingt.
Der Vorfall ereignete sich während einer flüchtigen Beziehung. Die beiden probierten unter anderem gegenseitiges Würgen mit einem Knebel aus, wie der "ORF" berichtet.
Am Tag des Unglücks legte das Opfer den Knebel selbst an, der Beschuldigte zog daran. Der Mann fiel nach vorne, blieb liegen – und starb.
Zunächst sah das Landesgericht Klagenfurt nur fahrlässige Tötung. Das OLG wertete die Tat jedoch als grob fahrlässig, wegen "ungewöhnlicher Sorgfaltswidrigkeit". Das Urteil ist nun rechtskräftig.