Vor Olympia in Cortina stehen noch zwei Frauen-Slaloms auf dem Programm: am Dienstag auf der Hermann-Maier-Piste in Flachau (17.45/20.45 Uhr), am 25. Jänner in Spindlermühle. Dabei geht es um die Olympia-Tickets, die vor allem für den ÖSV-Nachwuchs so einfach zu bekommen sind, wie selten.
Vier Startplätze hat der ÖSV pro Disziplin bei den Olympia-Bewerben, mit der schweren Verletzung von Katharina Liensberger fällt eine rot-weiß-rote Medaillenhoffnung weg, geht die Türe aber auf. Gesetzt ist jedenfalls Katharina Truppe mit fünf Platzierungen unter den Top Sieben. Die Kärntnerin hat auch bereits als einzige ÖSV-Läuferin die Olympia-Norm erbracht.
Doch wer springt noch auf den Olympia-Zug auf? Drei Tickets sind noch zu haben. "Mit einem Top-Ten-Platz ist man schon sehr gut aufgestellt, das wird es auch brauchen", meinte ÖSV-Technik-Trainer Klaus Mayrhofer. Doch genau diesen Top-Ten-Platz hat außer Truppe keine heimische Läuferin.
Katharina Gallhuber und Natalie Falch haben jeweils einen elften Platz zu Buche stehen, Huber immerhin die Plätze zwölf und 13. Lisa Hörhager wurde einmal Zwölfte. Ebenso noch im Rennen: Franziska Gritsch. Im Fokus sind aber vor allem Huber, Gallhuber, Falch und Hörhager. Aus diesem Quartett dürften wohl drei Läuferinnen den Sprung zu Olympia schaffen.
Trotzdem, betonte Mayrhofer, müssen Top-Ergebnisse her, um auf den Olympia-Zug aufzuspringen: "Wenn du um Medaillen mitfahren willst bei Olympia, brauchst du eh ein Top-Ten-Ergebnis."
Insgesamt darf Österreich bei den Frauen elf Skiläuferinnen zu Olympia schicken, diese müssen sich dann auf alle vier Disziplinen plus die Team-Kombination aufteilen.