WM-Fieber in der Früh

Tor-Jubel! WM-Auftakt brachte auch Handy-Rekord

Der 3:1-Sieg der ÖFB-Elf gegen Jordanien ließ Mittwochfrüh die Datennutzung in die Höhe schießen.
Österreich Heute
17.06.2026, 13:28
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Der starke Auftakt der österreichischen Nationalmannschaft bei der WM hat die Fußballfans begeistert. Außerdem wurden die Handynetze auf die große Probe gestellt. Viele Österreicher verfolgten das Spiel gegen Jordanien bereits kurz nach dem Aufstehen vor dem Fernseher oder unterwegs per Livestream am Smartphone.

Beim Mobilfunkanbieter spusu wurde eine neue Höchstmarke erreicht (siehe Grafik oben): "Man hat heute früh deutlich gesehen, dass Österreich eine Fußballnation ist. Die Begeisterung zeigt sich eindrucksvoll in unseren Netzdaten. Wir haben einen Datenrekord erlebt", sagt spusu-Geschäftsführer Franz Pichler.

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Datenspitze um 6 Uhr früh!

Besonders auffällig: Bereits zum Anpfiff um 6.00 Uhr wurden Datenspitzen von 160 Gigabit pro Sekunde gemessen. An einem gewöhnlichen Mittwochmorgen liegt dieser Wert laut Unternehmen normalerweise bei rund 60 Gigabit pro Sekunde. Das entspricht nahezu einer Verdreifachung.

Normalerweise beginnt für viele Menschen der Tag zwischen 5.00 und 7.00 Uhr. Diesmal dürfte der Fußball jedoch zahlreiche Fans deutlich früher aus dem Bett gelockt haben.

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Laut der Analyse von spusu zählen internationale Sport-Großereignisse weiterhin zu den stärksten Auslösern für kurzfristige Belastungsspitzen in Mobilfunknetzen.

Für viele Fans kam während der Partie jedoch auch Frust auf. Kurz vor dem Ausgleichstreffer Jordaniens fiel der ORF-Livestream aus. Zahlreiche Zuschauer verpassten dadurch ausgerechnet eine besonders spannende Phase des Spiels.

"Möglicherweise war der ORF auf ein derart großes Interesse so früh am Morgen nicht vorbereitet", meint Pichler. Sein Unternehmen sei jedenfalls an hohe Belastungen gewöhnt: "Wir wickeln seit über 20 Jahren das Gesamtvoting des Eurovision Songcontest ab. Dementsprechend sind wir es gewohnt, mit enormen Belastungsspitzen umzugehen und auch bei sehr hohem Datenaufkommen zuverlässige Verbindungen zu gewährleisten."

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