Torjäger Pichlmann ahnt: "Rapid letztes Highlight"

Thomas Pichlmann trifft im ÖFB-Cup mit Schwaz auf Rapid. Seine zweite Leidenschaft: American Football.
Thomas Pichlmann trifft im ÖFB-Cup mit Schwaz auf Rapid. Seine zweite Leidenschaft: American Football.Bild: GEPA-pictures.com
Vom Fußball zum Football! Was der legendäre "Wembley-Toni" Toni Fritsch einst vormachte, versucht jetzt auch Thomas Pichlmann.

Nach Stationen bei Top-Klubs wie Rapid, Austria, Vienna, Verona, Grossetto oder Innsbruck stürmt der 36-jährige Wiener aktuell bei Regionalligist Schwaz in Tirol. Daneben tritt er bei den Swarco Raiders gegen den Football. "Das ist meine Zukunft", verrät er im "Heute"-Talk.



Konkret: Das ovale Leder ist die neue Leidenschaft des ehemaligen Bundesliga-Profis. Geht Pichlmanns Plan auf, will er es als Kicker noch bis in das Nationalteam schaffen. Ziel: Die EM 2018 in Deutschland. "Nicht leicht", sagt Pichlmann. "Aber ich probiere es. Im August steht ein Trainingslager an, dort arbeite ich mit einem eigenen Kick-Coach. Dann sehen wir weiter."

Ist gar die NFL ein Thema? "Nein", lacht Pichlmann. "Das geht sich nicht aus. Vom Fußballer zum Kicker in die USA funktioniert vielleicht als PR-Gag – aber dazu bin ich zu unbekannt."

Rapid als letztes Highlight

Dafür trifft er mit Schwaz am Sonntag im ÖFB-Cup gegen Rapid auf bekannte Gesichter. "Mario Sonnleitner kenne ich noch als Gegner. Dieses Match wird wohl mein letztes Highlight als Fußballer", sagt er. Ist eine Sensation möglich? "Naja, nach der verpatzten letzten Saison wird Rapid heuer brennen. Ich fürchte, sie werden gegen uns schwer marschieren. Aber: Im Cup wird auch diesmal wieder ein Kleiner überraschen – warum nicht wir?"

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