Wie der Fußball-Weltverband (FIFA) am Dienstag bekanntgab, wird die Torlinien-Technik 2014 erstmals bei einer Fußball-WM zum Einsatz kommen. Bis zur Endrunde in Brasilien muss nur noch entschieden werden, welches System zum Einsatz kommen wird.
Bei der Klub-WM 2012 wurden zwei Systeme erfolgreich getestet. Dabei handelte es sich um die Torkamera, die wie das "Hawkeye" im Tennis funktioniert, sowie "GoalRef", das die Position des Balles mit einem eingebauten Chip bestimmt. Diese wurden von der FIFA lizensiert und dürfen nun zum Einsatz kommen.
Welches System bei der WM 2014 verwendet wird, ist noch nicht bekannt. Die FIFA will aber auch noch zwei anderen Bewerbern eine Chance geben, ihr System zu testen. Der erste große Einsatz der Torlinientechnik wird bei der Generalprobe, dem Confederations Cup, im Sommer erfolgen.
UEFA legt sich quer
Bis die Technologie in der Champions League oder Europa League zum Einsatz kommt, wird noch viel Zeit vergehen. UEFA-Präsident Michel Platini will jeden technischen Fortschritt vom Fußball fernhalten. Er schwört weiterhin auf die Torrichter, die sich bislang kaum bewährt haben. Somit wird es bei den wichtigsten Klubbewerben der Welt auch weiterhin zu seltsamen Entscheidungen kommen, die für den TV-Zuschauer eindeutig aufzulösen sind.