Das violette Lazarett lichtet sich. Auch Osman Hadzikic, der bereits in Rijeka wieder auf der Bank saß, ist wieder einsatzfähig. Doch im violetten Tor bleibt Patrick Pentz.
Nach starken Leistungen in Bundesliga und Europa League sieht Austria-Coach Thorsten Fink keinen Grund, den 20-Jährigen wieder auf die Bank zu verbannen. "Solange nicht irgendwelche Dinge passieren, bleibt es so. Ich habe zu beiden Vertrauen", so der Deutsche. In der Wintervorbereitung werden die Karten dann neu gemischt.
Die Bilanz zum Vergleich: Patrick Pentz kassierte in zehn Spielen 14 Gegentreffer (Schnitt 1,4), Rivale Hadzikic musste in 14 Partien gleich 21 Mal (1,5) hinter sich greifen. Für Pentz spricht vor allem die Stärke mit dem Fuß. Der "österreichische Neuer" ist ein wichtiges Element im Spielaufbau.
Seine Stärken kann der 20-Jährige nun auch gegen Mattersburg unter Beweis stellen. Auf dem Papier eine leichte Aufgabe, sind die Burgenländer doch die "Lieblingsgegner" der Veilchen. Die letzten 14 Spiele gegen die Burgenländer wurden nicht verloren, 13 davon gewonnen. Auf dem Weg aus der violetten Krise kommen die Mattersburger womöglich gerade recht. (wem)