Ein Fall, der lange für Gänsehaut sorgte, hat nun eine traurige Wendung genommen. Die Frau, die im März des Vorjahres tot in einer abgelegenen Schlucht entdeckt wurde, ist identifiziert: Es handelt sich um die ungarische Influencerin und "Bachelor"-Finalistin Annabella Lovas.
Der Fundort: der abgelegene Canyon El Berriel im Süden von Gran Canaria. Ein gefährliches Gebiet mit steilen Felsen, engen Pfaden – und ohne Handyempfang. Genau hier entdeckten Bergsteiger die Leiche der jungen Frau. Sie lag kopfüber in einem Naturpool, der Körper bereits stark verwest. Die Identität? Lange ein Rätsel.
Selbst Tattoos lieferten keine Hinweise, Ermittler arbeiteten monatelang unter Hochdruck. Sogar Interpol wurde eingeschaltet. Erst ein entscheidendes Detail brachte den Durchbruch: ein Zahn.
Durch den Abgleich eines Backenzahns konnte die Tote schließlich identifiziert werden. "Das Gebiss ist wie ein Fingerabdruck", erklärte Polizeichef Pablo Fernandez Sala. So führte die Spur zu einer Vermisstenmeldung aus Ungarn – und schließlich zu Annabella Lovas.
Die 32-Jährige war 2021 durch ihre Teilnahme an der ungarischen Ausgabe von Der Bachelor bekannt geworden, arbeitete später als Moderatorin und Influencerin. Nach einer überstandenen Krebserkrankung hatte sie sich entschieden, nach Gran Canaria zu ziehen.
Doch wie kam sie ums Leben?
Die Obduktion ergab keine Hinweise auf ein Verbrechen – die genaue Todesursache bleibt jedoch unklar. Ermittler gehen davon aus, dass heftige Unwetter und plötzliche Sturzfluten im Februar eine Rolle gespielt haben könnten. Möglich ist, dass Annabella Lovas an einem anderen Ort ums Leben kam und erst später von den Wassermassen in die Schlucht gespült wurde.