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Roboter findet vermissten Taucher in 104 Meter Tiefe

Drei Taucher besichtigten das Wrack der Hirondelle in der Schweiz. Einer tauchte nicht mehr auf. Der 48-Jährige ist nun tot geborgen worden.

Polizisten und ein Tauch-Roboter suchen die vermisste Person. Seit Tagen gab es keine Spur. (Symbolbild)
Polizisten und ein Tauch-Roboter suchen die vermisste Person. Seit Tagen gab es keine Spur. (Symbolbild)
Jan Woitas / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Am Dienstag konnte die Polizei mit Hilfe eines Unterwasserroboters den Taucher, der am 30. Juli vor der Küste von La Tour-de-Peilz in der Schweiz verunglückt war, lokalisieren und an die Oberfläche bringen. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um die Ursachen des Tauchunfalls zu ermitteln, wie die Kantonspolizei Waadt mitteilt.

Tauchten rund 85 Meter in die Tiefe

Am vergangenen Samstag besuchten drei Taucher das Wrack der "Hirondelle" vor der Küste von La Tour-de-Peilz. Einer der Taucher, ein 48-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Wallis, tauchte nicht mehr auf. Als die Taucher der Seebrigade am Ort des Geschehens eintrafen, führten sie mit Unterstützung der Rettungsschwimmer des Genfersees eine Unterwassersuche durch. Zwei Tauchergruppen tauchten bis auf 85 Meter ab, um die vermisste Person zu finden, was ihnen jedoch nicht gelang.

Mithilfe eines Roboters

Die Gendarmen der Seebrigade nahmen die Suche am Dienstag mit Unterstützung der Genfer Schifffahrtspolizei und ihrem Unterwasser-Suchroboter wieder auf. Diese Spezialisten konnten so den leblosen Körper des Tauchers in einer Tiefe von 104 Metern lokalisieren und ihn mithilfe des Roboters an die Oberfläche bringen. Das Opfer wird von den Ärzten des Westschweizer Universitätszentrums für Rechtsmedizin untersucht, um die Ursachen des Unfalls zu ermitteln.

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    Gegen 17 Uhr ging bei den Einsatzkräften der Alarm ein.
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