Nach dem grausamen Fund eines toten neugeborenen Mädchens an der Grenze bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) kommen jetzt schockierende Details ans Licht.
Eine Überwachungskamera zeichnete laut "Kronen Zeitung" auf, wie eine Frau am Sonntag mit einer schwarzen Tasche aus einem Bus aus Rumänien stieg und zu einem Mistkübel lief.
Wenige Stunden später fanden Reisende genau dort die Babyleiche. Laut Ermittlungen der Polizei dürfte das Mädchen zwischen 9 und 13 Uhr am Sonntag beim Grenzübergang erfroren sein.
Bei der mutmaßlichen Täterin soll es sich um eine Pflegekraft handeln. Ein Busfahrer hatte ihr noch geholfen, die Tasche abzustellen, berichtet die Tageszeitung.
Das neugeborene Mädchen war beim Eintreffen des Notarztes bereits tot. Eine Obduktion wurde angeordnet. Die Mordermittlungen der Landespolizeidirektion Burgenland laufen auf Hochtouren.
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt sucht intensiv nach dem Bus, der sich nach der Tat auf österreichischem Boden befinden soll.