Tour de France, Giro und Vuelta in nur 72 Tagen?

Auf die Rad-Profis könnte ein knallharter Herbst zukommen. Denn der Weltverband UCI plant ein Monster-Programm mit drei Klassikern im Schnelldurchlauf.

Geht es nach der UCI, startet die verkürzte Rad-Saison am 1. August. Dann stehen gleich 25 Rennen auf dem Programm. Die Tour de France soll vom 29. August bis 20. September stattfinden. Gleich im Anschluss steigt die WM in der Schweiz.

Danach müssen sich die Profis entscheiden. Denn der Giro d'Italia ist für 3. bis 25. Oktober angesetzt, die Vuelta a Espana von 20. Oktober bis 8. November, also teilweise überlappend. Außerdem finden gleichzeitig die Klassiker Lüttick-Bastogne-Lüttich (4. Oktober), Paris-Roubaix (25. Oktober) und die Flandern-Rundfahrt statt.

Natürlich kann der Plan nur dann realisiert werden, wenn es zu keinen weiteren Problemen mit der Corona-Krise kommt. Die Tour de France etwa könnte auch mit Publikum steigen, einige Rad-Teams sind aber auch für eine "Geister-Tour" offen. Christian Pömer, rot-weiß-roter Sportchef des deutschen Bora-Teams, erklärt im ORF: "Der Radsport wird Signalwirkung haben. Wir freuen uns über jedes einzelne Rennen, das gefahren werden kann."

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