Jede Hilfe kam zu spät

Tragischer Skiunfall! Fußballer (22) hatte keine Chance

Am Samstag kam es in einem Tiroler Skigebiet einem tödlichen Skiunfall. Ein deutscher Wintersportler stürzte über den Pistenrand und starb.
Newsdesk Heute
07.01.2026, 09:33
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Ein Ski-Ausflug endete für einen jungen Deutschen tödlich: Ein 22-Jähriger kam am Samstag im Skigebiet Hochzillertal ums Leben, nachdem er von einer schwarzen Piste abgekommen war und rund 20 Meter in steiles Gelände stürzte – "Heute" berichtete.

Jetzt ist auch die Identität des Opfers bekannt: Es handelt sich um den deutschen Nachwuchsfußballer Nikolas Begalke aus Gelsenkirchen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Unfall passierte laut Behördenangaben gegen 14 Uhr. Demnach geriet der junge Mann aus bislang ungeklärter Ursache über den Pistenrand hinaus. Schwarze Pisten sind für erfahrene Wintersportler vorgesehen und gelten als Abfahrten mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad.

Der Mann stürzte im steilen, ungesicherten Gelände ab und blieb rund 20 Meter unterhalb der Piste in einem Waldstück liegen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 22-Jährigen feststellen. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Sportverein trauert

Auch sein Verein trauert. Die Sportvereinigung Horsthausen schrieb am Montag: "Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod unseres Spielers der zweiten Mannschaft Nikolas Begalke erfahren."

Und weiter: "Er wurde gerade einmal 22 Jahre alt! Wir sind einfach nur fassungslos und schockiert. Nikolas war nicht nur Spieler, sondern ein toller Mensch, guter Mannschaftskollege und aufrichtiger Typ! Sein Verlust wird uns unglaublich schmerzen."

Begalke war laut Angaben unter anderem für SpVgg Horsthausen, Westfalia Herne und den DSC Wanne-Eickel aktiv. Zudem studierte der 22-Jährige unter anderem an der Dordt University in Sioux Center (US-Bundesstaat Iowa). Deren Präsident Dr. Erik Hoekstra trauert: "In der Hoffnung auf die Wiederkunft Christi und sein Reich beten wir dennoch, dass der Heilige Geist uns alle in unserer Trauer tröstet."

Auch Herrenfußballtrainer Eric Bourdo fand emotionale Worte. Er beschreibt Nikolas als "einen jener einzigartigen Menschen mit einem neugierigen Geist und einem fürsorglichen Herzen. Niko hatte einen echten Wissensdurst, sowohl im Hörsaal als auch im Leben", sagte Bourdo.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.01.2026, 09:47, 07.01.2026, 09:33
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