Trainer beschreibt Sturz von Anna Fenninger

Nach dem schweren Trainingssturz von Anna Fenninger, der mit einem Kreuzbandriss endete, sprach Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum über den Unfallhergang.

Nach dem schweren Trainingssturz von Anna Fenninger, , sprach Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum über den Unfallhergang.

Der ÖSV trainierte bereits in Sölden, wo am Wochenende der Saisonstart der Alpinen über die Bühne gehen wird. Für die Damen stand am Vormittag Riesentorlauf-Training am Programm. Fenninger riskierte bei einem Tor etwas zuviel und rutschte am Innenski aus. Laut Kriechbaum war der Sturz "nicht spektakulär. Sie ist dann seitlich dahingerutscht, da hat es einen Ski gefangen", beschrieb der Damen-Cheftrainer den Vorfall, bei dem sich die zweifache Gesamtweltcup-Siegerin die schwere Knieverletzung zuzog, die einem vorzeitigen Saisonende gleichbedeutend ist.

"Das ist richtig brutal", hat Kriechbaum Mitleid mit seinem Aushängeschild. Prognosen zum Zeitpunkt eines Comebacks wollte er naturgemäß nicht abgeben. "Jetzt muss man erst einmal schauen, dass die Heilung nach der Operation gut verläuft. Wie es dann weitergeht, kann man überhaupt noch nicht abschätzen. Sicher ist nur, sie war eine Kandidatin für den Gesamtweltcup", weiß Kriechbaum. Nach Fenninger klafft eine große Leistungslücke. Es ist kaum zu erwarten, dass der aktuelle ÖSV-Kader diese schließen kann.

Vor allem muss dieser Schock, dass die Teamleaderin ausfällt, auch erst von den Teamkollegen verarbeitet werden. "Egal, ob das einen Topstar erwischt oder nicht, schaut man immer, dass man innerhalb der Mannschaft darüber redet. Es geht darum, die Risiken einer Verletzung auf ein Minimum zu reduzieren", so Kriechbaum.

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