Trainer von Teheran soll 600.000 € im Koffer holen

Branko Ivankovic ist Trainer von Persepolis Teheran. Der Klub schuldet ihm Geld, kann wegen US-Sanktionen aber nichts überweisen. Ein Geldkoffer wartet.
Zwischen dem Iran und den USA herrscht nicht gerade beste Stimmung. Genauer gesagt gibt es von den Amerikanern harte Sanktionen gegen die islamische Nation, Hintergrund ist die Befürchtung einer nuklearen Aufrüstung des Irans. Die Sanktionen führen im Fußball zu kuriosen Problemen, wie jetzt Branko Ivankovic feststellen musste.

Konkret schuldet ihm Persepolis Teheran noch ein Restgehalt in der Höhe von 600.000 Euro. Doch wegen der Sanktionen ist eine Banküberweisung an den Kroaten nicht möglich. Gleichzeitig will Persepolis seinen Erfolgscoach nicht vergraulen und die Zusammenarbeit fortsetzen. Deswegen ist man jetzt auf eine kuriose Lösung gekommen.

Ivankovic soll zurück nach Teheran reisen. Dort wartet ein Koffer auf ihn, gefüllt mit 600.000 Euro Bargeld – die ausstehende Gehaltszahlung. Ob der Coach auf dieses Angebot eingeht, ist aber noch offen.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Fest steht, dass auch einige andere Trainer Probleme mit ihren Gehältern im Iran haben. Der Portugiese Carlos Queiroz und der Deutsche Winfried Schäfer haben den Iran bei der FIFA angezeigt, weil sie noch auf Gehälter oder Abfindungen in Millionen-Höhe warten. Eine Erfahrung, die auch Marc Wilmots womöglich bald machen wird. Er ist der neue Teamchef des Irans. (red)



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