Neue Details zur Flucht

Trans-Ikone getötet – jetzt kommt alles ans Licht

Der mordverdächtige Tschetschene versteckte sich nach seiner Flucht offenbar bei Landsleuten in Nizza. Die Festnahme erfolgte dann auf offener Straße.
Christian Tomsits
09.07.2026, 16:25
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Nach dem furchtbaren Verbrechen an der ostdeutschen Trans-Ikone Etchika P. (70) in ihrer Nobelmietwohnung am Wiener Naschmarkt flüchtete der mordverdächtige Tschetschene (24) offenbar Hals über Kopf.

Mit nur einem Koffer soll er von Zeugen beim hastigen Verlassen der Wohnung gesehen worden sein, bevor er scheinbar spurlos verschwand. Nach der vorerst erfolgreichen Flucht aus Österreich hielt sich der Tschetschene offenbar mehrere Wochen im Raum Nizza versteckt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nach "Heute"-Informationen kam der junge Mann bei Bekannten in der tschetschenischen Community unter. Dass der Verdächtige ausgerechnet in Nizza untertauchte, dürfte kein Zufall gewesen sein. Die Hafenstadt an der Côte d'Azur gilt als eines der wichtigsten Zentren der tschetschenischen Community in Europa. Schätzungen zufolge leben zwischen 30.000 und 60.000 Tschetschenen in Frankreich, ein Großteil davon in Nizza.

Dennoch nützte ihm sein Versteck letztlich nichts. Der geheime Aufenthaltsort wurde dank engagierter Ermittlungen der Zielfahnder des österreichischen Bundeskriminalamts in Zusammenarbeit mit dem französischen FAST-Team rasch ausgeforscht. Seither warteten die Zielfahnder offenbar nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, um zuzuschlagen.

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TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

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TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595

Am Mittwochabend war es dann soweit: Gerade als der Verdächtige im Schutz der Dunkelheit seinen Unterschlupf verlassen wollte, griffen französische Polizisten zu. Der 24-Jährige wurde laut "Heute"-Infos auf offener Straße festgenommen, befindet sich derzeit hinter Gitter. Eine Auslieferung nach Österreich ist reine Formsache und wurde laut Staatsanwaltschaft Wien auch bereits beantragt. Die Entscheidung obliegt nun jedoch der französischen Justiz. Der Beschuldigte kann die Auslieferung auch noch Rechtsmittel verzögern.

Der 24-Jährige steht im Verdacht, am 25. Juni die 70-jährige Transgender-Ikone und Box-Managerin Etchika P. in ihrer Wohnung in Wien-Mariahilf mit zahlreichen Stich- und Schnittverletzungen getötet zu haben. Ihm werden laut "Heute"-Infos Mord, schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung sowie illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

Für die tote Trans-Ikone wurde eine Parte und Blumen im Eingangsbereich des Wohnhauses aufgestellt.
Heute

Tragisch: Auf TikTok sprach das mutmaßliche Mordopfer wenige Tage vor der Tat über eine schwierige Beziehung und erklärte: "Ich bin mit einem Mann zusammen, dessen Leben ich schützen muss."  Im Wohnhaus der Trans-Ikone wurden nun Blumen für die Getötete aufgestellt, nicht nur die LGBTIQ-Community trauert um einen ganz besonderen Menschen. Für den 24-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } ct, {title && {title} } 09.07.2026, 16:25
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